Auszubildende

Auszubildende an einer Landmaschine
© Ausbildungsnetzwerk Oder-Spree
Auszubildende an einer Landmaschine
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Fachkräftesicherung durch gute Ausbildung

Die Altersstruktur im Agrarbereich sowie die Anforderungen, die moderne Produktionsmethoden und Gesellschaft an die Beschäftigten in der Landwirtschaft stellen, verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften. Eine Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken, ist die betriebliche Ausbildung. Eine Ausbildung in den grünen Berufen versetzt junge Menschen in die Lage, auf hohem Niveau verantwortungsvoll mit Tieren, Pflanzen und Technik umzugehen. Moderne Technik bestimmt heute die Arbeit in der Agrarwirtschaft, deshalb ist neben Interesse für die Natur auch technisches Geschick eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung in einem „grünen Beruf“. Die Arbeitskräfte der Agrarwirtschaft versorgen uns mit gesunden Nahrungsmitteln, leisten einen Beitrag zur Energieversorgung und pflegen die Natur und Kulturlandschaft.

Unterstützung durch Förderung

Das Agrarministerium unterstützt die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen durch die Förderung der Teilnahme an Lehrgängen der Überbetrieblichen Ausbildung mit zirka 600.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln.

Gewinnung von Auszubildenden

Die Anzahl der Auszubildenden in den landwirtschaftlichen Berufen (ohne Hauswirtschaft) ist mit 483 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen im Agrarbereich im Vergleich zu 487 im Jahr 2020 erfreulich stabil geblieben. Insgesamt wurden 535 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Fünf weniger als im Vorjahr. Davon haben 135 die Hoch- oder Fachschulreife. Im Vorjahr waren es 103. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Duale Studiengänge. Am Stichtag 31. Dezember 2021 befanden sich 392 Jugendliche im ersten Ausbildungsjahr. Die Entwicklung in den einzelnen Berufen kann der Tabelle entnommen werden.

Im Jahr 2021 haben 10 Auszubildende gleichzeitig mit der Ausbildung ein Studium begonnen. Der starke Rückgang um 17 kann im Moment nur mit den Auswirkungen der Pandemie erklärt werden. Ein fundiertere Aussage kann erst nach dem Jahr 2023 getroffen werden.

Besorgniserregend ist der Anteil von fast 40 Prozent der Ausbildungsverhältnisse, die im Laufe der gesamten Ausbildungszeit vorzeitig beendet werden. Die Situation stellt sich in den Berufen durchaus unterschiedlich dar. Die Ursachen werden nicht im Einzelnen erfasst.

Neben der Gewinnung von Auszubildenden ist auch der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung von Bedeutung. Die Besteherquote bei den Berufsabschlussprüfungen (ohne Wiederholungsprüfungen) lag in 2021 bei 75,3 Prozent im Vergleich zu 2020 mit 79 Prozent. Es ist anzunehmen, dass der ab März 2020 unter besonderen Bedingungen stattgefundene theoretische Wissenserwerb zu dieser Verschlechterung beigetragen hat. Für den Prüfungsjahrgang 2021 betraf das die Hälfte der Ausbildungszeit.

Die Altersstruktur im Agrarbereich sowie die Anforderungen, die moderne Produktionsmethoden und Gesellschaft an die Beschäftigten in der Landwirtschaft stellen, verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften. Eine Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken, ist die betriebliche Ausbildung. Eine Ausbildung in den grünen Berufen versetzt junge Menschen in die Lage, auf hohem Niveau verantwortungsvoll mit Tieren, Pflanzen und Technik umzugehen. Moderne Technik bestimmt heute die Arbeit in der Agrarwirtschaft, deshalb ist neben Interesse für die Natur auch technisches Geschick eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung in einem „grünen Beruf“. Die Arbeitskräfte der Agrarwirtschaft versorgen uns mit gesunden Nahrungsmitteln, leisten einen Beitrag zur Energieversorgung und pflegen die Natur und Kulturlandschaft.

Unterstützung durch Förderung

Das Agrarministerium unterstützt die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen durch die Förderung der Teilnahme an Lehrgängen der Überbetrieblichen Ausbildung mit zirka 600.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln.

Gewinnung von Auszubildenden

Die Anzahl der Auszubildenden in den landwirtschaftlichen Berufen (ohne Hauswirtschaft) ist mit 483 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen im Agrarbereich im Vergleich zu 487 im Jahr 2020 erfreulich stabil geblieben. Insgesamt wurden 535 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Fünf weniger als im Vorjahr. Davon haben 135 die Hoch- oder Fachschulreife. Im Vorjahr waren es 103. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Duale Studiengänge. Am Stichtag 31. Dezember 2021 befanden sich 392 Jugendliche im ersten Ausbildungsjahr. Die Entwicklung in den einzelnen Berufen kann der Tabelle entnommen werden.

Im Jahr 2021 haben 10 Auszubildende gleichzeitig mit der Ausbildung ein Studium begonnen. Der starke Rückgang um 17 kann im Moment nur mit den Auswirkungen der Pandemie erklärt werden. Ein fundiertere Aussage kann erst nach dem Jahr 2023 getroffen werden.

Besorgniserregend ist der Anteil von fast 40 Prozent der Ausbildungsverhältnisse, die im Laufe der gesamten Ausbildungszeit vorzeitig beendet werden. Die Situation stellt sich in den Berufen durchaus unterschiedlich dar. Die Ursachen werden nicht im Einzelnen erfasst.

Neben der Gewinnung von Auszubildenden ist auch der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung von Bedeutung. Die Besteherquote bei den Berufsabschlussprüfungen (ohne Wiederholungsprüfungen) lag in 2021 bei 75,3 Prozent im Vergleich zu 2020 mit 79 Prozent. Es ist anzunehmen, dass der ab März 2020 unter besonderen Bedingungen stattgefundene theoretische Wissenserwerb zu dieser Verschlechterung beigetragen hat. Für den Prüfungsjahrgang 2021 betraf das die Hälfte der Ausbildungszeit.


Anzahl der Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr im Zuständigkeitsbereich 2011 bis 2021
Beruf 2011 2015 2017 2018 2019 2020 2021 davon 2021 weiblich
Landwirt/in 95 145 114 134 123 115 147 19
Fachkraft Agrarservice 17 10 14 20 15 17 21 2
Tierwirt/in  50 49 46 39 37 48 36 23
Gärtner/in  86 65 51 64 69 76 81 17
Pferdewirt/in 48 34 33 40 36 36 29 24
Fischwirt/in 1 1 4 2 2 2 0 0
Forstwirt/in 32 41 38 34 37 40 39 4
Milchtechnologe/in 6 9 3 6 3 3 2 1
Milchwirtschaftliche/r
Laborant/in
5 5 5 6 5 4 3 2
Revierjäger/in 0 0 0 0 0 0 0 0

Landwirtschaftshelfer/in nach Paragraph 66 BBiG

21 13 20 11 18 12 7 1
Gartenbauhelfer/in/ bzw. ab 2014
Helfer im Gartenbau nach Paragraph 66 BBiG
65 60 38 31 47 33 29 8
Summe Agrarbereich 426 432  363 387 390 386 392 99
Hauswirtschafter/in  9 0 0 1 0 1 0 0
Hauswirtschaftshelfer/in
nach Paragraph 66 BBiG
101 69 63 59 58 51 49 38
Summe Hauswirtschaft 110 69 63 60 58 52 49 38

Gesamtbereich

(alle Ausbildungsjahre)

1.914

 1.461

1.385

1.363

1.348

1.350

1.315

331
Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Anzahl der Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr im Zuständigkeitsbereich 2011 bis 2021
Beruf 2011 2015 2017 2018 2019 2020 2021 davon 2021 weiblich
Landwirt/in 95 145 114 134 123 115 147 19
Fachkraft Agrarservice 17 10 14 20 15 17 21 2
Tierwirt/in  50 49 46 39 37 48 36 23
Gärtner/in  86 65 51 64 69 76 81 17
Pferdewirt/in 48 34 33 40 36 36 29 24
Fischwirt/in 1 1 4 2 2 2 0 0
Forstwirt/in 32 41 38 34 37 40 39 4
Milchtechnologe/in 6 9 3 6 3 3 2 1
Milchwirtschaftliche/r
Laborant/in
5 5 5 6 5 4 3 2
Revierjäger/in 0 0 0 0 0 0 0 0

Landwirtschaftshelfer/in nach Paragraph 66 BBiG

21 13 20 11 18 12 7 1
Gartenbauhelfer/in/ bzw. ab 2014
Helfer im Gartenbau nach Paragraph 66 BBiG
65 60 38 31 47 33 29 8
Summe Agrarbereich 426 432  363 387 390 386 392 99
Hauswirtschafter/in  9 0 0 1 0 1 0 0
Hauswirtschaftshelfer/in
nach Paragraph 66 BBiG
101 69 63 59 58 51 49 38
Summe Hauswirtschaft 110 69 63 60 58 52 49 38

Gesamtbereich

(alle Ausbildungsjahre)

1.914

 1.461

1.385

1.363

1.348

1.350

1.315

331
Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Letzte Aktualisierung: 17.05.2022
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