Erhaltung Kulturlandschaft

© Ingo Offergeld/MLEUV
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Weiträumige und freiwillige Pflege der Kulturlandschaft

Kulturlandschaftsprogramm (KULAP)

Die Maßnahmen dienen in besonderem Maße dem Schutz der Umwelt sowie zur Erhaltung des ländlichen Lebensraumes, der Landschaft und ihrer Merkmale, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt.

Kulturlandschaftsprogramm (KULAP)

Die Maßnahmen dienen in besonderem Maße dem Schutz der Umwelt sowie zur Erhaltung des ländlichen Lebensraumes, der Landschaft und ihrer Merkmale, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt.

Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) 2025             
Jahr der Zahlung   2025 
Merkmal      Antragsteller Förderfläche Zuwendungen
Anzahl Hektar 1.000 Euro
Zuwendung im Rahmen der KULAP-Maßnahmen     
Verzicht auf chemisch-synthetischen Stickstoffdünger (Grundförderung)   646 54.512 8.987
Moorschonende Stauhaltung   5 253 98
Erhaltung genetischer Ressourcen  Erhaltung der Vielfalt der pflanzengenetischen Ressourcen  43 1.078 227,6
Erhaltung der Vielfalt der tiergenetischen Ressourcen in der Landwirtschaft  46 6.294 GV 1.392
Ökologischer Landbau     Bewirtschaftung von Ackerflächen  815 126.425 24.599
Bewirtschaftung von Grünlandflächen  865 94.929 16.887
Bewirtschaftung von Gemüse-, Blumen,- und Zierpflanzenanbauflächen  74 741 321
Bewirtschaftung von Dauer- oder Baumschulkulturen  97 1.124 920
Transaktionskosten  995 - 548
  Antragsteller ohne Mehrfachzählung 1.030 223.219 43.275
Naturbetonte Strukturelemente   203 4.604 2.787
Erschwernisausgleich Pflanzenschutz   90 3.772 1.006
Zuwendung im Rahmen der AUKM-Maßnahmen ab 2023     
Klimaschutz     Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland  1 2 2,40
Moorbodenschutzmaßnahmen   Vernässung (Stauhaltung, Wasserrückhalt) 41 3.635 521
Beweidung 0 0 0,00
Paludikulturen auf Acker 0 0 0
Wasserrückhalt in der Landschaft  14 1.178 216,57
Kooperative Klimaschutzmaßnahmen 3 2.006 255,44
Wasserqualität  Gewässerschutz-/Uferrandstreifen  7 14 5,24
Extensive Bewirtschaftung von Ackerflächen an Gewässern, in Auen und in wassersensiblen Gebieten  0 0 0,00
Bodenschutz Anbau von großkörnigen Leguminosen  19 785 66,2
Biodiversität          Naturschutzorientierte Grünlandbewirtschaftung   Verzicht/Reduzierung auf Düngung und /oder chemisch-synthetischen Pflanzenschutz 620 25.475 1.505
Spätschnitt 623 23.930 2.451
Spezielle Verfahren (Balkenmähwerk, Teilmahd) 98 5.997 324
Naturschutzorientierte Beweidung  46 5.898 1.495
Naturschutzorientierte Ackernutzung    Feldvogelinseln, Lichtacker, überwinternde Stoppeln 2 3 1,02
Nutzung von Ackerland als extensives Grünland  58 1.834 586
Dauerhafte Umwandlung von Ackerland in extensives Dauergrünland 39 366 585
Extensive Produktionsverfahren auf Ackerland 51 1.179 263
Erhalt und Pflege von Bäumen/ Streuobstbeständen  69 15.879 Bäume 135
Kooperative Biodiversitätsmaßnahmen  4 4.644 886
KULAP und AUKM-Maßnahmen zusammen - Antragsteller ohne Mehrfachzählung 2.108 364.130 66.974
  physische Fläche im Zahljahr (Summe ohne Mehrfachzählung) - 291.158 -

GV = Großvieheinheiten

Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) ; Februar 2026
Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) 2025             
Jahr der Zahlung   2025 
Merkmal      Antragsteller Förderfläche Zuwendungen
Anzahl Hektar 1.000 Euro
Zuwendung im Rahmen der KULAP-Maßnahmen     
Verzicht auf chemisch-synthetischen Stickstoffdünger (Grundförderung)   646 54.512 8.987
Moorschonende Stauhaltung   5 253 98
Erhaltung genetischer Ressourcen  Erhaltung der Vielfalt der pflanzengenetischen Ressourcen  43 1.078 227,6
Erhaltung der Vielfalt der tiergenetischen Ressourcen in der Landwirtschaft  46 6.294 GV 1.392
Ökologischer Landbau     Bewirtschaftung von Ackerflächen  815 126.425 24.599
Bewirtschaftung von Grünlandflächen  865 94.929 16.887
Bewirtschaftung von Gemüse-, Blumen,- und Zierpflanzenanbauflächen  74 741 321
Bewirtschaftung von Dauer- oder Baumschulkulturen  97 1.124 920
Transaktionskosten  995 - 548
  Antragsteller ohne Mehrfachzählung 1.030 223.219 43.275
Naturbetonte Strukturelemente   203 4.604 2.787
Erschwernisausgleich Pflanzenschutz   90 3.772 1.006
Zuwendung im Rahmen der AUKM-Maßnahmen ab 2023     
Klimaschutz     Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland  1 2 2,40
Moorbodenschutzmaßnahmen   Vernässung (Stauhaltung, Wasserrückhalt) 41 3.635 521
Beweidung 0 0 0,00
Paludikulturen auf Acker 0 0 0
Wasserrückhalt in der Landschaft  14 1.178 216,57
Kooperative Klimaschutzmaßnahmen 3 2.006 255,44
Wasserqualität  Gewässerschutz-/Uferrandstreifen  7 14 5,24
Extensive Bewirtschaftung von Ackerflächen an Gewässern, in Auen und in wassersensiblen Gebieten  0 0 0,00
Bodenschutz Anbau von großkörnigen Leguminosen  19 785 66,2
Biodiversität          Naturschutzorientierte Grünlandbewirtschaftung   Verzicht/Reduzierung auf Düngung und /oder chemisch-synthetischen Pflanzenschutz 620 25.475 1.505
Spätschnitt 623 23.930 2.451
Spezielle Verfahren (Balkenmähwerk, Teilmahd) 98 5.997 324
Naturschutzorientierte Beweidung  46 5.898 1.495
Naturschutzorientierte Ackernutzung    Feldvogelinseln, Lichtacker, überwinternde Stoppeln 2 3 1,02
Nutzung von Ackerland als extensives Grünland  58 1.834 586
Dauerhafte Umwandlung von Ackerland in extensives Dauergrünland 39 366 585
Extensive Produktionsverfahren auf Ackerland 51 1.179 263
Erhalt und Pflege von Bäumen/ Streuobstbeständen  69 15.879 Bäume 135
Kooperative Biodiversitätsmaßnahmen  4 4.644 886
KULAP und AUKM-Maßnahmen zusammen - Antragsteller ohne Mehrfachzählung 2.108 364.130 66.974
  physische Fläche im Zahljahr (Summe ohne Mehrfachzählung) - 291.158 -

GV = Großvieheinheiten

Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) ; Februar 2026

NATURA 2000

Zielstellung ist die Erhaltung bzw. Förderung der Lebensräume und Arten in den für Brandenburg ausgewiesenen besonderen Schutzgebieten. Insgesamt nehmen die Natura 2000-Gebiete rund 26 Prozent der Landesfläche ein und damit einen deutlich höheren Anteil als in Deutschland (15,4 Prozent) beziehungsweise der Europäischen Union (EU) mit 17,5 Prozent.

NATURA 2000

Zielstellung ist die Erhaltung bzw. Förderung der Lebensräume und Arten in den für Brandenburg ausgewiesenen besonderen Schutzgebieten. Insgesamt nehmen die Natura 2000-Gebiete rund 26 Prozent der Landesfläche ein und damit einen deutlich höheren Anteil als in Deutschland (15,4 Prozent) beziehungsweise der Europäischen Union (EU) mit 17,5 Prozent.

Gewährung von Zuwendungen im Rahmen Natura 2000 in den Jahren 2022 bis 2025
Ausgleichsgegenstand Antragsteller Förderfläche Zuwendungen
2022 2023 2024 2025 2022 2023 2024 2025 2022 2023 2024 2025
Anzahl Hektar (ha) 1.000 Euro
extensive Grünlandnutzung 529 470 368 383 20.496 20.110 12.080 23.954 3.183 3.117 2.295 4.572
späte und eingeschränkte Grünlandnutzung 129 94 100 120 3.601 3.434 4.454 10.372 162 157 255 593
hohe Wasserhaltung 4 2 4 5 44 30 301 561 6 6 24 41
extensive Produktionsverfahren im Ackerbau 25 10 4 4 213 83 31 51 39 15 3 6
Kombination mit Kappung, Fördersatz (200 Euro/Hektar) 14 15 - 0 1.640 1.597 - 0 325 319 - 0
Kombination extensive Grünlandnutzung und Ökoregelung 4 112 152  - 5.191 10.741 80 646
gesamt 1) 542 520 440 473 25.995 25.254 22.057 45.679 3.714 3.613 2.657 5.858
Prozent zum Vorjahr 109 96 81 91 74 97 85 181 96 97 72 162
Quelle:
Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) ; Februar 2026
Nachträgliche Zahlungen oder auch Rückforderungen wegen Verstoßes können zu Differenzen zu früheren Angaben führen

1) Antragsteller ohne Doppelzählung bei Anwendung mehrerer AUM
Gewährung von Zuwendungen im Rahmen Natura 2000 in den Jahren 2022 bis 2025
Ausgleichsgegenstand Antragsteller Förderfläche Zuwendungen
2022 2023 2024 2025 2022 2023 2024 2025 2022 2023 2024 2025
Anzahl Hektar (ha) 1.000 Euro
extensive Grünlandnutzung 529 470 368 383 20.496 20.110 12.080 23.954 3.183 3.117 2.295 4.572
späte und eingeschränkte Grünlandnutzung 129 94 100 120 3.601 3.434 4.454 10.372 162 157 255 593
hohe Wasserhaltung 4 2 4 5 44 30 301 561 6 6 24 41
extensive Produktionsverfahren im Ackerbau 25 10 4 4 213 83 31 51 39 15 3 6
Kombination mit Kappung, Fördersatz (200 Euro/Hektar) 14 15 - 0 1.640 1.597 - 0 325 319 - 0
Kombination extensive Grünlandnutzung und Ökoregelung 4 112 152  - 5.191 10.741 80 646
gesamt 1) 542 520 440 473 25.995 25.254 22.057 45.679 3.714 3.613 2.657 5.858
Prozent zum Vorjahr 109 96 81 91 74 97 85 181 96 97 72 162
Quelle:
Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) ; Februar 2026
Nachträgliche Zahlungen oder auch Rückforderungen wegen Verstoßes können zu Differenzen zu früheren Angaben führen

1) Antragsteller ohne Doppelzählung bei Anwendung mehrerer AUM
Letzte Aktualisierung: 04.02.2026 um 13:32 Uhr
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