Weiterbildung

© Agrargenossenschaft Ranzig
Weiterbildung zur Futtermittelqualität vor Ort
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Qualifizierung unverzichtbar

Einerseits verkürzt sich die Halbwertzeit einmal erworbenen Wissens, drängen neue Erkenntnisse der Forschung in die Praxis und der Konkurrenzdruck steigt. Andererseits wachsen die gesellschaftlichen Anforderungen was z.B. Tierschutz, Transparenz der Nahrungsmittelproduktion, Beitrag der Landwirtschaft zur Landschaftspflege und Umwelt- und Klimaschutz betreffen.

Für die Sicherung eines flächendeckenden, bedarfsgerechten Angebotes an beruflicher Weiterbildung sorgen in Brandenburg neben anderen Anbietern die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLAk) an der Heimvolkshochschule Seddiner See sowie die sechs Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA). Sie sind verlässliche Partner für Beschäftigte in der Landwirtschaft besonders, wenn es um die Vorbereitung auf Berufsabschlussprüfungen für Quereinsteiger nach Paragraph 45(2) Berufsbildungsgesetz sowie um die Vorbereitung auf Meisterprüfungen geht. 

Auch andere Angebote der RBA zu aktuellen Themen finden gute Resonanz in der Branche. Für das Agrarministerium sind die RBA wichtige Partner bei der Vermittlung aktueller Inhalte wie zum Beispiel zum Agrarantrag online oder Düngerecht. Dazu gehören weiterhin die Umsetzung von vorgeschriebenen Weiterbildungen zum Beispiel im Pflanzenschutz, zur Umsetzung des Brandenburgischen Tierschutzplans sowie Maßnahmen, die der Verbesserung der Qualität der betrieblichen Ausbildung dienen. Im Jahr 2025 konnten 88,7 Prozent der geplanten Angebote umgesetzt werden. Im Jahr 2024 lag diese Quote bei 93,8 Prozent. Die Anzahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr wiederum gesunken. Auch die Anzahl der Unterrichtsstunden ist gesunken, was zum Teil auf das Seuchengeschehen und Personalwechsel in den RBA zurückzuführen ist. Insgesamt ist aber ein solides Weiterbildungsangebot in den Regionen zu konstatieren. Die angespannte Arbeitskräftesituation scheint allerdings Auswirkungen auf die Teilnahmebereitschaft zu haben. Berücksichtigt werden muss dabei auch eine wachsende Anzahl alternativer Bildungsangebote von Initiativen und Projekten sowie eine wachsende Anzahl und auch Akzeptanz von digitalen Bildungsangeboten.

Einerseits verkürzt sich die Halbwertzeit einmal erworbenen Wissens, drängen neue Erkenntnisse der Forschung in die Praxis und der Konkurrenzdruck steigt. Andererseits wachsen die gesellschaftlichen Anforderungen was z.B. Tierschutz, Transparenz der Nahrungsmittelproduktion, Beitrag der Landwirtschaft zur Landschaftspflege und Umwelt- und Klimaschutz betreffen.

Für die Sicherung eines flächendeckenden, bedarfsgerechten Angebotes an beruflicher Weiterbildung sorgen in Brandenburg neben anderen Anbietern die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLAk) an der Heimvolkshochschule Seddiner See sowie die sechs Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA). Sie sind verlässliche Partner für Beschäftigte in der Landwirtschaft besonders, wenn es um die Vorbereitung auf Berufsabschlussprüfungen für Quereinsteiger nach Paragraph 45(2) Berufsbildungsgesetz sowie um die Vorbereitung auf Meisterprüfungen geht. 

Auch andere Angebote der RBA zu aktuellen Themen finden gute Resonanz in der Branche. Für das Agrarministerium sind die RBA wichtige Partner bei der Vermittlung aktueller Inhalte wie zum Beispiel zum Agrarantrag online oder Düngerecht. Dazu gehören weiterhin die Umsetzung von vorgeschriebenen Weiterbildungen zum Beispiel im Pflanzenschutz, zur Umsetzung des Brandenburgischen Tierschutzplans sowie Maßnahmen, die der Verbesserung der Qualität der betrieblichen Ausbildung dienen. Im Jahr 2025 konnten 88,7 Prozent der geplanten Angebote umgesetzt werden. Im Jahr 2024 lag diese Quote bei 93,8 Prozent. Die Anzahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr wiederum gesunken. Auch die Anzahl der Unterrichtsstunden ist gesunken, was zum Teil auf das Seuchengeschehen und Personalwechsel in den RBA zurückzuführen ist. Insgesamt ist aber ein solides Weiterbildungsangebot in den Regionen zu konstatieren. Die angespannte Arbeitskräftesituation scheint allerdings Auswirkungen auf die Teilnahmebereitschaft zu haben. Berücksichtigt werden muss dabei auch eine wachsende Anzahl alternativer Bildungsangebote von Initiativen und Projekten sowie eine wachsende Anzahl und auch Akzeptanz von digitalen Bildungsangeboten.

Teilnehmer und realisierte Unterrichtsstunden der Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) 2024 und 2025
RBA  Teilnehmer Unterrichtsstunden
2024 2025 2024 2025
TF 493 501 944 888
PM 309 181 1.275 1.222
UM 331 206 691 631
OHV 745 745 1.432 1.432
MOL 326 177 683 579
EE 115 81 551 532
Insgesamt 2.319 1.891 5.576 5.284
Quelle: MLUK, Referat 34

Für Führungskräfte werden Weiterbildungsmaßnahmen vor allem in der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) in der Heimvolkshochschule (HVHS) am Seddiner See angeboten.

Die Anzahl der Teilnehmer hat sich im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Ein Grund dafür ist sowohl das Angebot von Online-Formaten, die sowohl die Reichweite erhöhen als auch den Einsatz von Dozenten erleichtern als auch die Durchführung teilnehmerstarker Einmal-Angebote zum Tierschutz. Es wurde zwischen MLEUV und der HVHS nach einer europaweiten Ausschreibung ein Dienstleistungsvertrag für eine bedarfsgerechte Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, hochqualifizierte Mitarbeiter von 01/2025 bis zum 12/2028 geschlossen. 

Weiterbildungsmaßnahmen an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) 2021 bis 2025
Jahr 2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl der Maßnahmen 65 52 56 65 67
Teilnehmer 875 693 953 1.458 1.616
Quelle: MLUK, Referat 34

Im Land Brandenburg sind weitere zahlreiche Bildungsanbieter aktiv, die regional und fachspezifisch tätig sind, zum Beispiel für Ökolandwirte, Waldbesitzer, Gärtner oder Betriebe mit Direktvermarktung.

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der „Ländlichen Berufsbildung“ erfolgt die Förderung von Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen auf der Grundlage von Pauschalen. Durch die Vereinfachung hat sich die Anzahl der geförderten Maßnahmen erhöht. Die Förderung von Exkursionen und Betriebsbesuchen ist im Rahmen der Richtlinie ebenfalls möglich und erfolgt auf der Grundlage der Ermittlung der förderfähigen Ausgaben. Im März 2025 wurde die „neue“ Richtlinie in Kraft gesetzt. Die Pauschale für eine Unterrichtsstunde beträgt nun 119 Euro sowie 2.280 Euro für eine Informationsveranstaltung.

Im Jahr 2025 wurden für die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Richtlinie „Ländliche Berufsbildung" 48 Anträge gestellt, von denen 45 bewilligt wurden. Es wurden dafür Mittel in Höhe von insgesamt 1.44 Millionen Euro bewilligt. Ausgezahlt wurden im Jahr 2025 rund 0,73 Millionen Euro aus ELER und Landesmitteln. Im Vorjahr waren es 0,87 Millionen Euro. Ursache dafür ist das relativ späte In-Kraft-Treten der Richtlinie im März 2025.

Teilnehmer und realisierte Unterrichtsstunden der Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) 2024 und 2025
RBA  Teilnehmer Unterrichtsstunden
2024 2025 2024 2025
TF 493 501 944 888
PM 309 181 1.275 1.222
UM 331 206 691 631
OHV 745 745 1.432 1.432
MOL 326 177 683 579
EE 115 81 551 532
Insgesamt 2.319 1.891 5.576 5.284
Quelle: MLUK, Referat 34

Für Führungskräfte werden Weiterbildungsmaßnahmen vor allem in der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) in der Heimvolkshochschule (HVHS) am Seddiner See angeboten.

Die Anzahl der Teilnehmer hat sich im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Ein Grund dafür ist sowohl das Angebot von Online-Formaten, die sowohl die Reichweite erhöhen als auch den Einsatz von Dozenten erleichtern als auch die Durchführung teilnehmerstarker Einmal-Angebote zum Tierschutz. Es wurde zwischen MLEUV und der HVHS nach einer europaweiten Ausschreibung ein Dienstleistungsvertrag für eine bedarfsgerechte Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, hochqualifizierte Mitarbeiter von 01/2025 bis zum 12/2028 geschlossen. 

Weiterbildungsmaßnahmen an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) 2021 bis 2025
Jahr 2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl der Maßnahmen 65 52 56 65 67
Teilnehmer 875 693 953 1.458 1.616
Quelle: MLUK, Referat 34

Im Land Brandenburg sind weitere zahlreiche Bildungsanbieter aktiv, die regional und fachspezifisch tätig sind, zum Beispiel für Ökolandwirte, Waldbesitzer, Gärtner oder Betriebe mit Direktvermarktung.

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der „Ländlichen Berufsbildung“ erfolgt die Förderung von Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen auf der Grundlage von Pauschalen. Durch die Vereinfachung hat sich die Anzahl der geförderten Maßnahmen erhöht. Die Förderung von Exkursionen und Betriebsbesuchen ist im Rahmen der Richtlinie ebenfalls möglich und erfolgt auf der Grundlage der Ermittlung der förderfähigen Ausgaben. Im März 2025 wurde die „neue“ Richtlinie in Kraft gesetzt. Die Pauschale für eine Unterrichtsstunde beträgt nun 119 Euro sowie 2.280 Euro für eine Informationsveranstaltung.

Im Jahr 2025 wurden für die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Richtlinie „Ländliche Berufsbildung" 48 Anträge gestellt, von denen 45 bewilligt wurden. Es wurden dafür Mittel in Höhe von insgesamt 1.44 Millionen Euro bewilligt. Ausgezahlt wurden im Jahr 2025 rund 0,73 Millionen Euro aus ELER und Landesmitteln. Im Vorjahr waren es 0,87 Millionen Euro. Ursache dafür ist das relativ späte In-Kraft-Treten der Richtlinie im März 2025.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026 um 10:22 Uhr
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