Spitzenplätze

© Ingo Offergeld/MLUK
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Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft werden belohnt

Trotz schwieriger natürlicher Bedingungen mit ertragsschwachen Böden und wenig Niederschlägen können Brandenburger Landwirte mit viel Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft immer wieder Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich erreichen. Dabei gilt es, die vorhandenen natürlichen Ressourcen schonend und mit modernster Technik zu nutzen.

Trotz schwieriger natürlicher Bedingungen mit ertragsschwachen Böden und wenig Niederschlägen können Brandenburger Landwirte mit viel Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft immer wieder Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich erreichen. Dabei gilt es, die vorhandenen natürlichen Ressourcen schonend und mit modernster Technik zu nutzen.

Roggen

Als Vorteile des Roggens sind unter anderem geringe spezifische Produktionskosten, seine Winterfestigkeit, die Anspruchslosigkeit an den Standort und die daraus resultierende Ertragssicherheit zu nennen. Von den Getreidearten bestätigt Winterroggen seine Stellung als ertragsstabilste Fruchtart in Brandenburg. Wie Beispiele zeigen ist für einen Standort mit der Ackerzahl 25 und bei den für das „roggenstärkste“ Bundesland Brandenburg typisch geringen Niederschlägen von rund 550 Millimeter (mm) - trotz des vergleichsweise niedrigen Preises - die wirtschaftlichste Getreideart. Aufgrund der jährlich schwankenden Erzeugerpreise aller Marktfrüchte kann sich die Rangfolge der Wirtschaftlichkeit in jedem Jahr anders darstellen. Rund zehn Prozent werden in Berlin oder Brandenburg zur Veredelung verarbeitet. 2025 nahm der Anbau von Roggen im Land Brandenburg wie im Vorjahr rund 25 Prozent der deutschlandweiten Fläche ein. Dabei wurden 546.500 Tonnen geerntet, der Ertrag lag bei 41,9 Dezitonnen je Hektar.

Roggen und Wintermenggetreideanbauflächen nach Ländern 1)
Länder 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2015 2010
  in 1.000 Hektar (ha)
Baden-Württemberg 9,7 8,3 11,0 9,3 9,1 9,2 10,2 10,6
Bayern  30,4 34,8 36,9 33,3 35,8 36,5 35,4 40,4
Brandenburg  130,6 132,3 144,4 152,5 161,7 172,7  187,0 198,6
Hessen  11,4 13,8 15,9 12,9 14,8 15,1 13,9 14,3
Mecklenburg-Vorpommern  56,3 61,4 61,7 59,0 66,9 69,1 60,9 62,8
Niedersachsen 130,3 119,8 156,4 142,0 145,4 141,0 135,1 120,6
Nordrhein-Westfalen  36,2 32,3 44,5 35,0 39,5 33,6 16,6 16,1
Rheinland-Pfalz  8,7 9,0 9,8 8,2 9,9 9,3 10,1 11,2
Saarland  2,1 2,5 2,4 2,2 2,7 2,7 2,9 3,5
Sachsen  31,9 31,2 33,4 27,8 29,6 32,7 33,4 38,1
Sachsen-Anhalt 51,1 52,1 63,8 62,5 67,8 74,3 72,5 78,1
Schleswig-Holstein  32,6 28,8 35,0 34,2 37,1 28,7 27,6 20,4
Thüringen 7,3 8,6 9,6 8,6 10,2 10,5 9,4 11,7
Deutschland 539,3 535,6 625,4 588,5 631,0 636,0 616,0 627,1

1) Vergleichbarkeit zu den Vorjahren bei den Getreidepositionen eingeschränkt.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Besondere Ernte- und Qualitätsermittlungen (Reihe Daten-Analysen); Statistisches Bundesamt: Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre 2022, GENESIS-ONLINE 2023, 2024 und 2025 (41241-0010/-0005)

Als Vorteile des Roggens sind unter anderem geringe spezifische Produktionskosten, seine Winterfestigkeit, die Anspruchslosigkeit an den Standort und die daraus resultierende Ertragssicherheit zu nennen. Von den Getreidearten bestätigt Winterroggen seine Stellung als ertragsstabilste Fruchtart in Brandenburg. Wie Beispiele zeigen ist für einen Standort mit der Ackerzahl 25 und bei den für das „roggenstärkste“ Bundesland Brandenburg typisch geringen Niederschlägen von rund 550 Millimeter (mm) - trotz des vergleichsweise niedrigen Preises - die wirtschaftlichste Getreideart. Aufgrund der jährlich schwankenden Erzeugerpreise aller Marktfrüchte kann sich die Rangfolge der Wirtschaftlichkeit in jedem Jahr anders darstellen. Rund zehn Prozent werden in Berlin oder Brandenburg zur Veredelung verarbeitet. 2025 nahm der Anbau von Roggen im Land Brandenburg wie im Vorjahr rund 25 Prozent der deutschlandweiten Fläche ein. Dabei wurden 546.500 Tonnen geerntet, der Ertrag lag bei 41,9 Dezitonnen je Hektar.

Roggen und Wintermenggetreideanbauflächen nach Ländern 1)
Länder 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2015 2010
  in 1.000 Hektar (ha)
Baden-Württemberg 9,7 8,3 11,0 9,3 9,1 9,2 10,2 10,6
Bayern  30,4 34,8 36,9 33,3 35,8 36,5 35,4 40,4
Brandenburg  130,6 132,3 144,4 152,5 161,7 172,7  187,0 198,6
Hessen  11,4 13,8 15,9 12,9 14,8 15,1 13,9 14,3
Mecklenburg-Vorpommern  56,3 61,4 61,7 59,0 66,9 69,1 60,9 62,8
Niedersachsen 130,3 119,8 156,4 142,0 145,4 141,0 135,1 120,6
Nordrhein-Westfalen  36,2 32,3 44,5 35,0 39,5 33,6 16,6 16,1
Rheinland-Pfalz  8,7 9,0 9,8 8,2 9,9 9,3 10,1 11,2
Saarland  2,1 2,5 2,4 2,2 2,7 2,7 2,9 3,5
Sachsen  31,9 31,2 33,4 27,8 29,6 32,7 33,4 38,1
Sachsen-Anhalt 51,1 52,1 63,8 62,5 67,8 74,3 72,5 78,1
Schleswig-Holstein  32,6 28,8 35,0 34,2 37,1 28,7 27,6 20,4
Thüringen 7,3 8,6 9,6 8,6 10,2 10,5 9,4 11,7
Deutschland 539,3 535,6 625,4 588,5 631,0 636,0 616,0 627,1

1) Vergleichbarkeit zu den Vorjahren bei den Getreidepositionen eingeschränkt.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Besondere Ernte- und Qualitätsermittlungen (Reihe Daten-Analysen); Statistisches Bundesamt: Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre 2022, GENESIS-ONLINE 2023, 2024 und 2025 (41241-0010/-0005)

Körnersonnenblumen

In keinem anderen Bundesland werden mehr Körnersonnenblumen angebaut als in Brandenburg. (2025: 21.300 Hektar). Diese Fläche entspricht 41 Prozent der gesamten Körnersonnenblumen-Anbaufläche Deutschlands sowie 30 Prozent der Gesamternte Deutschlands. Biomassesonnenblumen ergänzen das Anbauspektrum der Energiepflanzen für Biogasanlagen. Da schnell erwärmbare Böden mit Temperaturen größer 8 Grad Celsius einen zügigen und einheitlichen Auflauf der Sonnenblumen gewährleisten, sind bei ausreichendem Wasserangebot in der Vegetation Brandenburger Standorte durchaus gut geeignet, was auf den leichten Böden bei Körnersonnenblumen vor allem auch auf die Wettbewerbsfähigkeit zum Rapsanbau zurückzuführen ist.   

Feldfrüchte: Ernte Ölfrüchte Sonnenblumen 2025
  Land    Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
 Merkmal 1.000 Hektar Dezitonnen Tonnen 
Deutschland 51,9 23,1 142.800
Baden-Württemberg 1,6 33,5 5.500
Bayern 6,2 22,9 14.200
Brandenburg 21,3 20,2 43.000
Hessen 6,0 / /
Mecklenburg-Vorpommern 2,6 8,1 2.100
Niedersachsen 1,3 23,3 3.100
Nordrhein-Westfalen 0,3 29,7 1.000
Rheinland-Pfalz / / /
Saarland 0,2 / /
Sachsen 3,9 23,8 9.200
Sachsen-Anhalt 16,9 24,3 41.100
Schleswig-Holstein / / /
Thüringen 6,6 31,3 20.700
. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

/ = keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei/ Wachstum und Ernte - Feldfrüchte, GENESIS-ONLINE 2025 (41241-0010/-0005)              

In keinem anderen Bundesland werden mehr Körnersonnenblumen angebaut als in Brandenburg. (2025: 21.300 Hektar). Diese Fläche entspricht 41 Prozent der gesamten Körnersonnenblumen-Anbaufläche Deutschlands sowie 30 Prozent der Gesamternte Deutschlands. Biomassesonnenblumen ergänzen das Anbauspektrum der Energiepflanzen für Biogasanlagen. Da schnell erwärmbare Böden mit Temperaturen größer 8 Grad Celsius einen zügigen und einheitlichen Auflauf der Sonnenblumen gewährleisten, sind bei ausreichendem Wasserangebot in der Vegetation Brandenburger Standorte durchaus gut geeignet, was auf den leichten Böden bei Körnersonnenblumen vor allem auch auf die Wettbewerbsfähigkeit zum Rapsanbau zurückzuführen ist.   

Feldfrüchte: Ernte Ölfrüchte Sonnenblumen 2025
  Land    Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
 Merkmal 1.000 Hektar Dezitonnen Tonnen 
Deutschland 51,9 23,1 142.800
Baden-Württemberg 1,6 33,5 5.500
Bayern 6,2 22,9 14.200
Brandenburg 21,3 20,2 43.000
Hessen 6,0 / /
Mecklenburg-Vorpommern 2,6 8,1 2.100
Niedersachsen 1,3 23,3 3.100
Nordrhein-Westfalen 0,3 29,7 1.000
Rheinland-Pfalz / / /
Saarland 0,2 / /
Sachsen 3,9 23,8 9.200
Sachsen-Anhalt 16,9 24,3 41.100
Schleswig-Holstein / / /
Thüringen 6,6 31,3 20.700
. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

/ = keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei/ Wachstum und Ernte - Feldfrüchte, GENESIS-ONLINE 2025 (41241-0010/-0005)              

Süßlupine

Der Anbau der Lupinen ist im Gegensatz zu den anderen Körnerleguminosen sehr stark regional konzentriert, und zwar in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Es sind dies die Regionen mit hohem Anteil an Sandböden mit niedrigem pH-Wert (gering sauer), an die die Lupinenarten besonders gut angepasst sind. Ursprünglich wurde dort überwiegend die Gelbe Lupine angebaut. Bedingt durch ihre hohe Anfälligkeit für Anthraknose ist die Gelblupine aber heute fast vollständig durch bitterstoffarme Sorten der Blauen Lupine ersetzt worden. Das hohe Ertragspotenzial der Blauen Lupine, die unkomplizierte Anbautechnologie und die vielseitige Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima werden dieser neuen Kulturpflanze in Deutschland weitere Anbaugebiete erschließen. Wegen des hohen Eiweißgehaltes eignen sich die Samen der Lupinen gut zur Proteinergänzung in Mischfuttermitteln für monogastrische Nutztiere (Schweine und Geflügel) und Wiederkäuer. Der Eiweißgehalt ist abhängig von der Art, der Sorte, dem Standort und dem Erntejahr. Selbst bei der gleichen Sorte kann der Gehalt in einem Anbaujahr standortbedingt um bis zu 8 Prozentpunkte schwanken. Im Gegensatz zu den anderen großkörnigen Le12 guminosen Ackerbohne und Erbse enthalten Lupinen wenig Stärke und verdrängen somit kein preiswertes Getreide aus den Futtermischungen.

In Brandenburg waren 2025 rund 32,5 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche zu finden. Rund 18 Prozent der Gesamternte Deutschlands wurde hier geerntet. Brandenburg ist auch das einzige Bundesland, in dem beim Anbau der großkörnigen Leguminosen die Süßlupinen dominieren (nach Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung).

Feldfrüchte: Ernte Grünland (Hülsenfrüchte) Süßlupine 2025
Land  Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
1.000 Hektar Dezitonnen Tonnen
Deutschland 28,0 18,1 50.600
Baden-Württemberg 0,4 / /
Bayern 1,6 20,3 3.300
Brandenburg 9,1 10,3 9.300
Hessen 0,6 24,5 1.500
Mecklenburg-Vorpommern 5,9 24,5 14.500
Niedersachsen 2,1 20,3 4.200
Nordrhein-Westfalen 0,9 33,4 2.900
Rheinland-Pfalz 0,2 / /
Saarland 0 / /
Sachsen 3,5 23,1 8.100
Sachsen-Anhalt 2,4 0,9 2.200
Schleswig-Holstein 0,6 27,1 1.500
Thüringen 0,8 25,5 1.900

. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

/ = keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug

0 = Zahlenwert von Null verschieden, jedoch so nahe an Null, dass auf Null gerundet

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1 : Land- und Forstwirtschaft, Fischerei / Wachstum und Ernte - Feldfrüchte, GENESIS-ONLINE 2025 (41241-0010/-0005)             

Der Anbau der Lupinen ist im Gegensatz zu den anderen Körnerleguminosen sehr stark regional konzentriert, und zwar in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Es sind dies die Regionen mit hohem Anteil an Sandböden mit niedrigem pH-Wert (gering sauer), an die die Lupinenarten besonders gut angepasst sind. Ursprünglich wurde dort überwiegend die Gelbe Lupine angebaut. Bedingt durch ihre hohe Anfälligkeit für Anthraknose ist die Gelblupine aber heute fast vollständig durch bitterstoffarme Sorten der Blauen Lupine ersetzt worden. Das hohe Ertragspotenzial der Blauen Lupine, die unkomplizierte Anbautechnologie und die vielseitige Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima werden dieser neuen Kulturpflanze in Deutschland weitere Anbaugebiete erschließen. Wegen des hohen Eiweißgehaltes eignen sich die Samen der Lupinen gut zur Proteinergänzung in Mischfuttermitteln für monogastrische Nutztiere (Schweine und Geflügel) und Wiederkäuer. Der Eiweißgehalt ist abhängig von der Art, der Sorte, dem Standort und dem Erntejahr. Selbst bei der gleichen Sorte kann der Gehalt in einem Anbaujahr standortbedingt um bis zu 8 Prozentpunkte schwanken. Im Gegensatz zu den anderen großkörnigen Le12 guminosen Ackerbohne und Erbse enthalten Lupinen wenig Stärke und verdrängen somit kein preiswertes Getreide aus den Futtermischungen.

In Brandenburg waren 2025 rund 32,5 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche zu finden. Rund 18 Prozent der Gesamternte Deutschlands wurde hier geerntet. Brandenburg ist auch das einzige Bundesland, in dem beim Anbau der großkörnigen Leguminosen die Süßlupinen dominieren (nach Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung).

Feldfrüchte: Ernte Grünland (Hülsenfrüchte) Süßlupine 2025
Land  Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
1.000 Hektar Dezitonnen Tonnen
Deutschland 28,0 18,1 50.600
Baden-Württemberg 0,4 / /
Bayern 1,6 20,3 3.300
Brandenburg 9,1 10,3 9.300
Hessen 0,6 24,5 1.500
Mecklenburg-Vorpommern 5,9 24,5 14.500
Niedersachsen 2,1 20,3 4.200
Nordrhein-Westfalen 0,9 33,4 2.900
Rheinland-Pfalz 0,2 / /
Saarland 0 / /
Sachsen 3,5 23,1 8.100
Sachsen-Anhalt 2,4 0,9 2.200
Schleswig-Holstein 0,6 27,1 1.500
Thüringen 0,8 25,5 1.900

. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

/ = keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug

0 = Zahlenwert von Null verschieden, jedoch so nahe an Null, dass auf Null gerundet

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1 : Land- und Forstwirtschaft, Fischerei / Wachstum und Ernte - Feldfrüchte, GENESIS-ONLINE 2025 (41241-0010/-0005)             

Amaranth und Öllein (Leinsamen)

Mit jeweils rund 25 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche gehören die Nischenprodukte Amaranth (hier Nichtgetreideart statistisch unter anderen Getreidearten zur Körnergewinnung, wie zum Beispiel Hirse, Sorghum, Kanariensaat) und Öllein (Leinsamen) mit rund 800 Hektar Anbaufläche im Jahr 2025 zu nicht unbedeutenden Produktionsrichtungen im Land Brandenburg.

Amaranth

Die Samen des Garten- und Rispen-Fuchsschwanzes sind denm Getreide ähnlich, gehören aber botanisch zum Pseudogetreide und zu den Süßgräsern. Von Bedeutung ist unter anderem die Glutenfreiheit. Es kann somit als vollwertiger und verträglicher Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) Verwendung finden. Mit einem hohem Eisengehalt ist es wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft.

Öllein (Leinsamen)

Öllein hat ein besonderes Potenzial für den Ökolandbau sowie die Agrobiodiversität. Als einzige Kulturart der Familie der Leingewächse ist Öllein eine ideale Ergänzung für die Fruchtfolge. Es stellt wenig Ansprüche an den Boden und die Nährstoffversorgung.

Öllein wird neben der Verwendung im Lebensmittelbereich (Leinsamen) vor allem als Leinöl in vielfältigsten Bereichen der Farbenproduktion, Schokoladenherstellung und in der Tierfütterung eingesetzt.

Mit jeweils rund 25 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche gehören die Nischenprodukte Amaranth (hier Nichtgetreideart statistisch unter anderen Getreidearten zur Körnergewinnung, wie zum Beispiel Hirse, Sorghum, Kanariensaat) und Öllein (Leinsamen) mit rund 800 Hektar Anbaufläche im Jahr 2025 zu nicht unbedeutenden Produktionsrichtungen im Land Brandenburg.

Amaranth

Die Samen des Garten- und Rispen-Fuchsschwanzes sind denm Getreide ähnlich, gehören aber botanisch zum Pseudogetreide und zu den Süßgräsern. Von Bedeutung ist unter anderem die Glutenfreiheit. Es kann somit als vollwertiger und verträglicher Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) Verwendung finden. Mit einem hohem Eisengehalt ist es wertvoll bei Eisenmangelanämie und während der Schwangerschaft.

Öllein (Leinsamen)

Öllein hat ein besonderes Potenzial für den Ökolandbau sowie die Agrobiodiversität. Als einzige Kulturart der Familie der Leingewächse ist Öllein eine ideale Ergänzung für die Fruchtfolge. Es stellt wenig Ansprüche an den Boden und die Nährstoffversorgung.

Öllein wird neben der Verwendung im Lebensmittelbereich (Leinsamen) vor allem als Leinöl in vielfältigsten Bereichen der Farbenproduktion, Schokoladenherstellung und in der Tierfütterung eingesetzt.

Spargel

Die größten Anbauflächen für Spargel im Ertrag befinden sich in Niedersachsen (3.754 Hektar), Nordrhein-Westfalen (3.463 Hektar) und Brandenburg (3.442 Hektar). Bayern hat hier aufgeschlossen und die Anbaufläche deutlich um fast 12 Prozent auf 3.292 Hektar erhöht. Der Anbau wandert zunehmend auf qualitativ hochwertigere, wasserhaltefähige Böden, was die Erträge verbessert. Die "ersten" vier Bundesländer verfügen über rund 73 Prozent der gesamten deutschen Spargelfläche (19.218 Hektar) und über 74 Prozent der Erntemenge. Brandenburg erntete 2025 mit 19.003 Tonnen nur knapp weniger als Niedersachsen mit 19.893 Tonnen. Bayern hat hier den "Spitzenplatz" mit 20.697 Tonnen erstmalig übernommen. 

Anbau und Ernte von Gemüse
Betriebe, Ernteflächen und -mengen von Spargel 2025
Spargel im Ertrag
Betriebe Fläche Erntemenge
Zahl in Hektar in Tonnen
Deutschland 1.327 19.217,6 103.919,6
Baden-Württemberg 208 1785,9 8.442,3
Bayern 287 3.292,3 20.696,5
Brandenburg 72 3.441,5 19.003,3
Hessen 84 1.184,3 6.525,9
Mecklenburg-Vorpommern 13 132,1 550,3
Niedersachsen 199 3.753,5 19.893,0
Nordrhein-Westfalen 265 3.463,3 17.640,6
Rheinland-Pfalz 83 1.067,1 5.705,6
Saarland 3 . .
Sachsen 23 . .
Sachsen-Anhalt 28 316,7 1.707,8
Schleswig-Holstein 47 415,5 2.120,0
Thüringen 16 242,3 1.341,3
( - ) = Nichts vorhanden
( • ) = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
Quelle: Statistisches Bundesamt (GENESIS-Online), Betriebe mit Gemüse im Freiland

Die größten Anbauflächen für Spargel im Ertrag befinden sich in Niedersachsen (3.754 Hektar), Nordrhein-Westfalen (3.463 Hektar) und Brandenburg (3.442 Hektar). Bayern hat hier aufgeschlossen und die Anbaufläche deutlich um fast 12 Prozent auf 3.292 Hektar erhöht. Der Anbau wandert zunehmend auf qualitativ hochwertigere, wasserhaltefähige Böden, was die Erträge verbessert. Die "ersten" vier Bundesländer verfügen über rund 73 Prozent der gesamten deutschen Spargelfläche (19.218 Hektar) und über 74 Prozent der Erntemenge. Brandenburg erntete 2025 mit 19.003 Tonnen nur knapp weniger als Niedersachsen mit 19.893 Tonnen. Bayern hat hier den "Spitzenplatz" mit 20.697 Tonnen erstmalig übernommen. 

Anbau und Ernte von Gemüse
Betriebe, Ernteflächen und -mengen von Spargel 2025
Spargel im Ertrag
Betriebe Fläche Erntemenge
Zahl in Hektar in Tonnen
Deutschland 1.327 19.217,6 103.919,6
Baden-Württemberg 208 1785,9 8.442,3
Bayern 287 3.292,3 20.696,5
Brandenburg 72 3.441,5 19.003,3
Hessen 84 1.184,3 6.525,9
Mecklenburg-Vorpommern 13 132,1 550,3
Niedersachsen 199 3.753,5 19.893,0
Nordrhein-Westfalen 265 3.463,3 17.640,6
Rheinland-Pfalz 83 1.067,1 5.705,6
Saarland 3 . .
Sachsen 23 . .
Sachsen-Anhalt 28 316,7 1.707,8
Schleswig-Holstein 47 415,5 2.120,0
Thüringen 16 242,3 1.341,3
( - ) = Nichts vorhanden
( • ) = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
Quelle: Statistisches Bundesamt (GENESIS-Online), Betriebe mit Gemüse im Freiland

Gurken

Bundesweit liegt Brandenburg 2025 im Anbau von Einlegegurken (22 Betriebe mit 583 Hektar Anbaufläche / 29 Prozent) deutlich hinter Bayern (1.149 Hektar / 58 Prozent) auf Platz 2. Einlegegurken sind nach dem Spargel - insbesondere im Wirtschaftsraum Spreewald - doch unverändert eine der wichtigsten Kulturen im Gemüseanbau des Landes.

Aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse können die Anbauergebnisse auch in beträchtlichen Größenordnungen schwanken. Gurken unter Glasanbau/Schutzabdeckungen (2025 Salatgurken rund 6 Hektar / 1.400 Tonnen) sind sichere Ausweich-Varianten. Die Auswahl geeigneter Sorten ist ebenfalls entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Kultur.

Gurkenanbau im Freiland mit Erntemengen und Anbauflächen
Gemüseart 2012¹ 2015¹ 20221 20231 20241 20251 2012¹ 2015¹ 20221 20231 20241 20251
Tonnen Hektar
Land Brandenburg
Einlegegurken  52.351 37.072 24.158 34.769 33.562 39.428 758 549 452 467 504 582,5
Salatgurken   3.078 3.048 4.919 749 72 88 137 50
Deutschland
Einlegegurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 168.515 193.717 213.687 197.593 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 1.681 1.880 1.882 1.996
Salatgurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 6.170 4.648 2.719 3.744 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 174 177 104 118

• = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Gemüseerhebung; Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, Gemüseerhebungen, Statistisches Bundesamt (GENESIS-Online)
1 eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahren aufgrund methodischer Veränderungen (siehe Vorbemerkungen)

Bundesweit liegt Brandenburg 2025 im Anbau von Einlegegurken (22 Betriebe mit 583 Hektar Anbaufläche / 29 Prozent) deutlich hinter Bayern (1.149 Hektar / 58 Prozent) auf Platz 2. Einlegegurken sind nach dem Spargel - insbesondere im Wirtschaftsraum Spreewald - doch unverändert eine der wichtigsten Kulturen im Gemüseanbau des Landes.

Aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse können die Anbauergebnisse auch in beträchtlichen Größenordnungen schwanken. Gurken unter Glasanbau/Schutzabdeckungen (2025 Salatgurken rund 6 Hektar / 1.400 Tonnen) sind sichere Ausweich-Varianten. Die Auswahl geeigneter Sorten ist ebenfalls entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Kultur.

Gurkenanbau im Freiland mit Erntemengen und Anbauflächen
Gemüseart 2012¹ 2015¹ 20221 20231 20241 20251 2012¹ 2015¹ 20221 20231 20241 20251
Tonnen Hektar
Land Brandenburg
Einlegegurken  52.351 37.072 24.158 34.769 33.562 39.428 758 549 452 467 504 582,5
Salatgurken   3.078 3.048 4.919 749 72 88 137 50
Deutschland
Einlegegurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 168.515 193.717 213.687 197.593 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 1.681 1.880 1.882 1.996
Salatgurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 6.170 4.648 2.719 3.744 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 174 177 104 118

• = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Gemüseerhebung; Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, Gemüseerhebungen, Statistisches Bundesamt (GENESIS-Online)
1 eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahren aufgrund methodischer Veränderungen (siehe Vorbemerkungen)

Sanddorn und Aroniabeeren

Sanddorn

Brandenburg und Berlin mit den Partnern in Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt gehören in der weltweiten Sanddornverarbeitung zu den meistbesuchten Ländern. Aus aller Welt kommen Experten hierher, um sich über den neuesten Stand in Sachen Züchtung, Anbau, Ernte und Verarbeitung auszutauschen. Nirgendwo in Europa wird heute mit rund 300 Hektar so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg. Rund 60 Prozent der bundesweiten Ernte stammt von hier. Im Laufe der Jahre haben sich hier Sanddornspezialisten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einem einzigartigen Netzwerk zusammengefunden. Vom Anbau bis zum marktreifen Produkt werden alle Facetten der Wertschöpfungskette in unserer Region abgedeckt. Gerade die Erfahrungen im Plantagenanbau und bei Produktinnovationen sind für viele Sanddorn-Anbauer aus anderen Ländern von großem Interesse.

Betriebe mit Sanddornanbau 2025 nach Anbaufläche und Erntemenge, Strauchbeerenart und Art der Bewirtschaftung
Region Art Betriebe Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Tonnen
Deutschland Sanddorn (abgeerntet) 14 175,68 466,4
Sanddorn (nicht abgeerntet) 20 343,48 X
Brandenburg Sanddorn (abgeerntet) 3 117,51 271,3
Sanddorn (nicht abgeerntet) 9 173,49 X

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2025 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart

 

Aronia

Neben Sanddorn ist Aronia – auch als Apfelbeere bekannt – im Kommen. Aronia gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Durch Züchtung wurden verschiedene Kultursorten der Aronia entwickelt. Die Kultursorten haben meist größere Beeren, die weniger Gerbsäure enthalten und wesentlich milder schmecken. Brandenburg verfügt mit rund 200 Hektar über die größte Anbaufläche Deutschlands.

Die von Aronia entwickelten Flavonoide gelten als hochwirksame Radikalfänger. Freie Radikale wiederum gelten als Auslöser zahlreicher Krebserkrankungen sowie Arteriosklerose und der Alzheimer Krankheit.

Die Beeren enthalten weiterhin zahlreiche Vitamine: B1, B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, B7, B9 (Folsäure) und B12. Der Anteil der fettlöslichen Vitamine in Aronia besteht aus Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K sowie dem Provitamin A. An Mineralien sind vor allem Eisen und Jod zu nennen.

Das ebenfalls enthaltene Phenol ist ein hochwirksamer Inhaltsstoff zur Entgiftung des Körpers. Er hat die Eigenschaft, aggressive Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle an sich zu binden, weshalb beispielsweise in der Fachliteratur bei Belastungen durch Metalle (zum Beispiel Blei, Quecksilber, Amalgam) Phenol-Zugaben empfohlen werden.

Betriebe mit Aroniabeerenanbau 2025 nach Anbaufläche und Erntemenge
Bundesland Betriebe (Anzahl) Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Tonnen
Deutschland 192 1.002,25 1.999,7
Brandenburg 9 194,01 .

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2025 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart

Sanddorn

Brandenburg und Berlin mit den Partnern in Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt gehören in der weltweiten Sanddornverarbeitung zu den meistbesuchten Ländern. Aus aller Welt kommen Experten hierher, um sich über den neuesten Stand in Sachen Züchtung, Anbau, Ernte und Verarbeitung auszutauschen. Nirgendwo in Europa wird heute mit rund 300 Hektar so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg. Rund 60 Prozent der bundesweiten Ernte stammt von hier. Im Laufe der Jahre haben sich hier Sanddornspezialisten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einem einzigartigen Netzwerk zusammengefunden. Vom Anbau bis zum marktreifen Produkt werden alle Facetten der Wertschöpfungskette in unserer Region abgedeckt. Gerade die Erfahrungen im Plantagenanbau und bei Produktinnovationen sind für viele Sanddorn-Anbauer aus anderen Ländern von großem Interesse.

Betriebe mit Sanddornanbau 2025 nach Anbaufläche und Erntemenge, Strauchbeerenart und Art der Bewirtschaftung
Region Art Betriebe Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Tonnen
Deutschland Sanddorn (abgeerntet) 14 175,68 466,4
Sanddorn (nicht abgeerntet) 20 343,48 X
Brandenburg Sanddorn (abgeerntet) 3 117,51 271,3
Sanddorn (nicht abgeerntet) 9 173,49 X

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2025 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart

 

Aronia

Neben Sanddorn ist Aronia – auch als Apfelbeere bekannt – im Kommen. Aronia gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Durch Züchtung wurden verschiedene Kultursorten der Aronia entwickelt. Die Kultursorten haben meist größere Beeren, die weniger Gerbsäure enthalten und wesentlich milder schmecken. Brandenburg verfügt mit rund 200 Hektar über die größte Anbaufläche Deutschlands.

Die von Aronia entwickelten Flavonoide gelten als hochwirksame Radikalfänger. Freie Radikale wiederum gelten als Auslöser zahlreicher Krebserkrankungen sowie Arteriosklerose und der Alzheimer Krankheit.

Die Beeren enthalten weiterhin zahlreiche Vitamine: B1, B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, B7, B9 (Folsäure) und B12. Der Anteil der fettlöslichen Vitamine in Aronia besteht aus Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K sowie dem Provitamin A. An Mineralien sind vor allem Eisen und Jod zu nennen.

Das ebenfalls enthaltene Phenol ist ein hochwirksamer Inhaltsstoff zur Entgiftung des Körpers. Er hat die Eigenschaft, aggressive Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle an sich zu binden, weshalb beispielsweise in der Fachliteratur bei Belastungen durch Metalle (zum Beispiel Blei, Quecksilber, Amalgam) Phenol-Zugaben empfohlen werden.

Betriebe mit Aroniabeerenanbau 2025 nach Anbaufläche und Erntemenge
Bundesland Betriebe (Anzahl) Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Tonnen
Deutschland 192 1.002,25 1.999,7
Brandenburg 9 194,01 .

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2025 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart

Kulturheidelbeeren

Kulturheidelbeeren haben helles Fruchtfleisch. Nur die feste Schale ist blau. Sie sind größer als Waldheidelbeeren, süßer und haben nur wenige Kerne. Kulturheidelbeeren stellen jedoch die gleichen Ansprüche an Boden und Witterung wie die Waldheidelbeeren. Sie gedeihen nur auf lockeren, sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und brauchen viel Sonne. Die Beeren sind nicht nur gut haltbar, vielseitig verwendbar und sehr schmackhaft, sie verfügen auch über sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und sind zudem noch kalorienarm und vitaminreich.

Brandenburg hat sich mit rund 425 Hektar im Anbau und einer Erntemenge von rund 1.600 Tonnen im Jahr 2024 auf den 2. Rang der Bundesländer "vorgearbeitet". Nur Niedersachsen verfügt über wesentlich mehr Fläche (rund 2.250 Hektar) und bringt über 10.000 Tonnen auf den Markt.

Betriebe mit Anbau von Kulturheidelbeeren 2024
Bundesland  Betriebe Anbaufläche Erntemenge
Anzahl Hektar Tonnen
Deutschland 444 3.499,51 15.093,6
Baden-Wüttemberg 73 65,97 246,0
Bayern 63 209,15 652,5
Brandenburg 22 424,65 1.598,7
Hessen 9 39,26 .
Mecklenburg-Vorpommern 7 28,41 19,32
Niedersachsen 159 2.248,68 10.026,5
Nordrhein-Westfalen 62 355,15 2.102,9
Rheinland-Pfalz 7 . .
Saarland 1 . .
Sachsen 15 30,99 36,2
Sachsen-Anhalt 4 9,49 25,7
Schleswig-Holstein 19 76,55 206,8
Thüringen 2 . .
. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

_ = kein Anbau

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2024 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart

Kulturheidelbeeren haben helles Fruchtfleisch. Nur die feste Schale ist blau. Sie sind größer als Waldheidelbeeren, süßer und haben nur wenige Kerne. Kulturheidelbeeren stellen jedoch die gleichen Ansprüche an Boden und Witterung wie die Waldheidelbeeren. Sie gedeihen nur auf lockeren, sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und brauchen viel Sonne. Die Beeren sind nicht nur gut haltbar, vielseitig verwendbar und sehr schmackhaft, sie verfügen auch über sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und sind zudem noch kalorienarm und vitaminreich.

Brandenburg hat sich mit rund 425 Hektar im Anbau und einer Erntemenge von rund 1.600 Tonnen im Jahr 2024 auf den 2. Rang der Bundesländer "vorgearbeitet". Nur Niedersachsen verfügt über wesentlich mehr Fläche (rund 2.250 Hektar) und bringt über 10.000 Tonnen auf den Markt.

Betriebe mit Anbau von Kulturheidelbeeren 2024
Bundesland  Betriebe Anbaufläche Erntemenge
Anzahl Hektar Tonnen
Deutschland 444 3.499,51 15.093,6
Baden-Wüttemberg 73 65,97 246,0
Bayern 63 209,15 652,5
Brandenburg 22 424,65 1.598,7
Hessen 9 39,26 .
Mecklenburg-Vorpommern 7 28,41 19,32
Niedersachsen 159 2.248,68 10.026,5
Nordrhein-Westfalen 62 355,15 2.102,9
Rheinland-Pfalz 7 . .
Saarland 1 . .
Sachsen 15 30,99 36,2
Sachsen-Anhalt 4 9,49 25,7
Schleswig-Holstein 19 76,55 206,8
Thüringen 2 . .
. = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

_ = kein Anbau

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Genesis-Online 2024 Betriebe mit Strauchbeerenanbau, Anbaufläche, Erntemenge: Deutschland/Brandenburg, Jahre, Anbauform, Strauchbeerenart
Letzte Aktualisierung: 08.04.2026 um 12:05 Uhr
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