Auszubildende

© Ingo Offergeld/MLUK
Tierwohl Schwein
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Fachkräftesicherung durch gute Ausbildung

Die Altersstruktur im Agrarbereich sowie die Anforderungen, die moderne Produktionsmethoden und Gesellschaft an die Beschäftigten in der Landwirtschaft stellen, verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften. Eine Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken, ist die betriebliche Ausbildung. 

Eine Ausbildung in den grünen Berufen versetzt junge Menschen in die Lage, auf hohem Niveau verantwortungsvoll mit Tieren, Pflanzen und Technik umzugehen. Moderne Technik bestimmt heute die Arbeit in der Agrarwirtschaft, deshalb ist neben Interesse für die Natur auch technisches Geschick eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung in einem „grünen Beruf“. Die Arbeitskräfte der Agrarwirtschaft versorgen uns mit gesunden Nahrungsmitteln, leisten einen Beitrag zur Energieversorgung und pflegen die Natur und Kulturlandschaft.

Das Agrarministerium unterstützt die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen durch die Förderung der Teilnahme an Lehrgängen der Überbetrieblichen Ausbildung mit zirka 600.000 Euro aus ESF und Landesmitteln. 

Die Anzahl der Auszubildenden in den landwirtschaftlichen Berufen (ohne Hauswirtschaft) ist mit 411 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen im Jahr 2025 im Agrarbereich im Vergleich zu 421 im Jahr 2025 erneut gesunken. Insgesamt (mit Hauswirtschaft) waren es 438 Auszubildende. Davon haben 71 die Hoch- oder Fachschulreife. Im Vorjahr waren es 88. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Duale Studiengänge. Die Entwicklung in den einzelnen Berufen kann der Tabelle entnommen werden.

Die Tabellenübersicht zeigt die Azubi im ersten Ausbildungsjahr – das sind weniger als die neu abgeschlossen, da die mit Abitur ins 2. Ausbildungsjahr einsteigen oder auch Ausbildungsplatzwechsler, zum Beispiel aus anderen Bundesländern. 

Besorgniserregend ist nach wie vor der Anteil von fast 40 Prozent der Ausbildungsverhältnisse, die im Laufe der gesamten Ausbildungszeit vorzeitig beendet werden. Die Situation stellt sich in den Berufen durchaus unterschiedlich dar. Die Ursachen werden nicht im Einzelnen erfasst. Im Jahr 2025 betrug der Anteil der vorzeitigen Beendigungen 10 Prozent der Ausbildungsverhältnisse. Es ist möglich, dass eine gute Berufsorientierung durch AGRARaktiv und Schulpraktika sowie die Arbeit der Ausbildungsnetzwerke zu einer Verbesserung der Situation beitragen. 

Neben der Gewinnung von Auszubildenden ist auch der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung von Bedeutung. Die Bestehensquote bei den Berufsabschlussprüfungen (ohne Wiederholungsprüfungen) lag im Jahr 2025 mit 79 Prozent um acht Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.  Werden die Wiederholungsprüfungen mitbetrachtet liegt die Bestehensquote bei 77 Prozent. Neben der Bedeutung dieser zahlen für die Fachkräftesicherung hat das auch Auswirkungen auf die Belastungen für das Prüfungssystem. Die Wiederholungsprüfungen erhöhen die Anzahl der Prüfungsverfahren im Folgejahr erheblich.

Die Altersstruktur im Agrarbereich sowie die Anforderungen, die moderne Produktionsmethoden und Gesellschaft an die Beschäftigten in der Landwirtschaft stellen, verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften. Eine Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken, ist die betriebliche Ausbildung. 

Eine Ausbildung in den grünen Berufen versetzt junge Menschen in die Lage, auf hohem Niveau verantwortungsvoll mit Tieren, Pflanzen und Technik umzugehen. Moderne Technik bestimmt heute die Arbeit in der Agrarwirtschaft, deshalb ist neben Interesse für die Natur auch technisches Geschick eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung in einem „grünen Beruf“. Die Arbeitskräfte der Agrarwirtschaft versorgen uns mit gesunden Nahrungsmitteln, leisten einen Beitrag zur Energieversorgung und pflegen die Natur und Kulturlandschaft.

Das Agrarministerium unterstützt die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen durch die Förderung der Teilnahme an Lehrgängen der Überbetrieblichen Ausbildung mit zirka 600.000 Euro aus ESF und Landesmitteln. 

Die Anzahl der Auszubildenden in den landwirtschaftlichen Berufen (ohne Hauswirtschaft) ist mit 411 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen im Jahr 2025 im Agrarbereich im Vergleich zu 421 im Jahr 2025 erneut gesunken. Insgesamt (mit Hauswirtschaft) waren es 438 Auszubildende. Davon haben 71 die Hoch- oder Fachschulreife. Im Vorjahr waren es 88. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Duale Studiengänge. Die Entwicklung in den einzelnen Berufen kann der Tabelle entnommen werden.

Die Tabellenübersicht zeigt die Azubi im ersten Ausbildungsjahr – das sind weniger als die neu abgeschlossen, da die mit Abitur ins 2. Ausbildungsjahr einsteigen oder auch Ausbildungsplatzwechsler, zum Beispiel aus anderen Bundesländern. 

Besorgniserregend ist nach wie vor der Anteil von fast 40 Prozent der Ausbildungsverhältnisse, die im Laufe der gesamten Ausbildungszeit vorzeitig beendet werden. Die Situation stellt sich in den Berufen durchaus unterschiedlich dar. Die Ursachen werden nicht im Einzelnen erfasst. Im Jahr 2025 betrug der Anteil der vorzeitigen Beendigungen 10 Prozent der Ausbildungsverhältnisse. Es ist möglich, dass eine gute Berufsorientierung durch AGRARaktiv und Schulpraktika sowie die Arbeit der Ausbildungsnetzwerke zu einer Verbesserung der Situation beitragen. 

Neben der Gewinnung von Auszubildenden ist auch der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung von Bedeutung. Die Bestehensquote bei den Berufsabschlussprüfungen (ohne Wiederholungsprüfungen) lag im Jahr 2025 mit 79 Prozent um acht Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.  Werden die Wiederholungsprüfungen mitbetrachtet liegt die Bestehensquote bei 77 Prozent. Neben der Bedeutung dieser zahlen für die Fachkräftesicherung hat das auch Auswirkungen auf die Belastungen für das Prüfungssystem. Die Wiederholungsprüfungen erhöhen die Anzahl der Prüfungsverfahren im Folgejahr erheblich.

Anzahl der Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr zum 31. Dezember
Beruf 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025  2025 davon weiblich
Landwirt/in 160 146 178 170 176 190 142 20
Fachkraft Agrarservice 17 18 24 21 27 19 21 0
Pflanzentechnologe/in 0 0 1 3 0 1 0 0
Tierwirt/in  46 55 39 31 46 31 27 14
Pferdewirt/in 59 56 45 53 39 34 20 18
Gärtner/in  91 98 104 103 93 99 83 18
Forstwirt/in 36 40 39 36 39 39 41 6
Revierjäger/in 0 2 0 0 0 0 1 0
Fischwirt/in 3 2 0 0 4 1 2 0
Milchtechnologe/in 3 3 2 0 2 7 2 0
Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 5 4 3 2 2 4 3 2
Winzer/in 0 0 0 0 0 1 0 0
Landwirtschaftshelfer/in nach § 66 BBiG 18 26 8 4 7 8 11 2
Tierwirtschaftshelfer/in nach § 66 BBiG 0 2 0 2 0 0 3 0
Gartenbauhelfer/in bzw. ab 2014 Helfer/in im Gartenbau nach § 66 BBiG 47 36 30 28 19 19 22 3
Summe Agrarbereich 485 488 473 453 454 453 378 83
Hauswirtschafter/in  0 1 0 5 3 3 0 0
Hauswirtschaftshelfer/in bzw. ab 2022 Fachpraktiker/in Hauswirtschaft nach § 66 BBiG 61 52 51 45 38 37 33 21
Summe Hauswirtschaft 61 53 51 50 41 40 33 21
Gesamtbereich (alle Ausbildungsjahre) 1.343 1.339 1.312 1.334 1.320 1.285 1.278 307
Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Anzahl der Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr zum 31. Dezember
Beruf 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025  2025 davon weiblich
Landwirt/in 160 146 178 170 176 190 142 20
Fachkraft Agrarservice 17 18 24 21 27 19 21 0
Pflanzentechnologe/in 0 0 1 3 0 1 0 0
Tierwirt/in  46 55 39 31 46 31 27 14
Pferdewirt/in 59 56 45 53 39 34 20 18
Gärtner/in  91 98 104 103 93 99 83 18
Forstwirt/in 36 40 39 36 39 39 41 6
Revierjäger/in 0 2 0 0 0 0 1 0
Fischwirt/in 3 2 0 0 4 1 2 0
Milchtechnologe/in 3 3 2 0 2 7 2 0
Milchwirtschaftliche/r Laborant/in 5 4 3 2 2 4 3 2
Winzer/in 0 0 0 0 0 1 0 0
Landwirtschaftshelfer/in nach § 66 BBiG 18 26 8 4 7 8 11 2
Tierwirtschaftshelfer/in nach § 66 BBiG 0 2 0 2 0 0 3 0
Gartenbauhelfer/in bzw. ab 2014 Helfer/in im Gartenbau nach § 66 BBiG 47 36 30 28 19 19 22 3
Summe Agrarbereich 485 488 473 453 454 453 378 83
Hauswirtschafter/in  0 1 0 5 3 3 0 0
Hauswirtschaftshelfer/in bzw. ab 2022 Fachpraktiker/in Hauswirtschaft nach § 66 BBiG 61 52 51 45 38 37 33 21
Summe Hauswirtschaft 61 53 51 50 41 40 33 21
Gesamtbereich (alle Ausbildungsjahre) 1.343 1.339 1.312 1.334 1.320 1.285 1.278 307
Quelle: Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2026 um 12:23 Uhr
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