Weiterbildung

Weiterbildung zur Futtermittelqualität vor Ort
© Agrargenossenschaft Ranzig
Weiterbildung zur Futtermittelqualität vor Ort
© Agrargenossenschaft Ranzig

Qualifizierung unverzichtbar

Einerseits verkürzt sich die Halbwertzeit einmal erworbenen Wissens, drängen neue Erkenntnisse der Forschung in die Praxis und der Konkurrenzdruck steigt. Andererseits wachsen die gesellschaftlichen Anforderungen was zum Beispiel Tierschutz, Transparenz der Nahrungsmittelproduktion, Beitrag der Landwirtschaft zur Landschaftspflege und Umweltschutz betreffen.

Für die Sicherung eines flächendeckenden, bedarfsgerechten Angebotes an beruflicher Weiterbildung sorgen in Brandenburg neben anderen Anbietern die sieben Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA). Sie sind verlässliche Partner für Beschäftigte in der Landwirtschaft besonders, wenn es um die Vorbereitung auf Berufsabschlussprüfungen für Quereinsteiger nach Paragraph45(2) Berufsbildungsgesetz sowie um die Vorbereitung auf Meisterprüfungen geht.

Auch andere Angebote zu aktuellen Themen finden gute Resonanz in der Branche. Für das Agrarministerium sind die RBA wichtige Partner bei der Vermittlung aktueller Inhalte wie zum Beispiel der Agrarantrag online oder Düngerecht. Dazu gehören weiterhin die Umsetzung von vorgeschriebenen Weiterbildungen zum Beispiel im Pflanzenschutz, zur Umsetzung des Brandenburgischen Tierschutzplans sowie Maßnahmen, die der Verbesserung der Qualität der betrieblichen Ausbildung dienen. Im Jahr 2021 konnten nur zirka 70 Prozent der geplanten Angebote umgesetzt werden. In den Jahren vor 2020 lag diese Quote bei 90 Prozent. Ungeachtet dessen ist die Anzahl der Teilnehmer stabil geblieben und die Anzahl der Unterrichtsstunden gestiegen, was auf die Beschränkung von Teilnehmendenzahlen und die damit verbundene Wiederholung von Veranstaltungen zurückzuführen sein könnte.

Einerseits verkürzt sich die Halbwertzeit einmal erworbenen Wissens, drängen neue Erkenntnisse der Forschung in die Praxis und der Konkurrenzdruck steigt. Andererseits wachsen die gesellschaftlichen Anforderungen was zum Beispiel Tierschutz, Transparenz der Nahrungsmittelproduktion, Beitrag der Landwirtschaft zur Landschaftspflege und Umweltschutz betreffen.

Für die Sicherung eines flächendeckenden, bedarfsgerechten Angebotes an beruflicher Weiterbildung sorgen in Brandenburg neben anderen Anbietern die sieben Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA). Sie sind verlässliche Partner für Beschäftigte in der Landwirtschaft besonders, wenn es um die Vorbereitung auf Berufsabschlussprüfungen für Quereinsteiger nach Paragraph45(2) Berufsbildungsgesetz sowie um die Vorbereitung auf Meisterprüfungen geht.

Auch andere Angebote zu aktuellen Themen finden gute Resonanz in der Branche. Für das Agrarministerium sind die RBA wichtige Partner bei der Vermittlung aktueller Inhalte wie zum Beispiel der Agrarantrag online oder Düngerecht. Dazu gehören weiterhin die Umsetzung von vorgeschriebenen Weiterbildungen zum Beispiel im Pflanzenschutz, zur Umsetzung des Brandenburgischen Tierschutzplans sowie Maßnahmen, die der Verbesserung der Qualität der betrieblichen Ausbildung dienen. Im Jahr 2021 konnten nur zirka 70 Prozent der geplanten Angebote umgesetzt werden. In den Jahren vor 2020 lag diese Quote bei 90 Prozent. Ungeachtet dessen ist die Anzahl der Teilnehmer stabil geblieben und die Anzahl der Unterrichtsstunden gestiegen, was auf die Beschränkung von Teilnehmendenzahlen und die damit verbundene Wiederholung von Veranstaltungen zurückzuführen sein könnte.

Teilnehmer und realisierte Unterrichtsstunden der Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) 2015 bis 2021
RBA  Teilnehmer Unterrichtsstunden
2015 2018 2019 2020 2021 2015 2018 2019 2020 2021
TF 504 700 563 81 363 911 1.934 1.055 1.060 1.107
PM 153 558 276 189 197 998 1.984 2.318 816 1.560
UM 236 211 261 160 166 846 531 742 647 453
OHV 640 770 605 501 378 1.209 5.680 1.610 1.544 1.801
MOL 283 293 215 151 202 935 967 901 675 587
EE 54 79 152 135 81 302 548 530 587 561
PR 466 90 87 64 94 710 153 204 88 88
Insgesamt 2.336 2.701 2096 1.511 1.457 5.911 10.777 7.299 5.455 6.109
Quelle: MLUK, Referat 34

Für Führungskräfte werden Weiterbildungsmaßnahmen vor allem in der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) in der Heimvolkshochschule (HVHS) am Seddiner See angeboten. Der im Jahr 2020 zwischen MLUK und der HVHS nach einer europaweiten Ausschreibung geschlossene Dienstleistungsvertrag für eine bedarfsgerechte Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, hochqualifizierte Mitarbeiter wurde bis zum Ende 2024 geschlossen. Die Anzahl der Teilnehmer hat sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr wie auch bei den RBA pandemiebedingt verringert.

Weiterbildungsmaßnahmen an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) 2010 bis 2021
Jahr 2010 2015 2018 2019 2020 2021
Anzahl der Maßnahmen 45 44 65 68 58 65
Teilnehmer 637 550 910 827 709 875
- darunter Frauen 239 205 351 293 238 287
- darunter Berater 67 2 8 34 22 31
- darunter Führungskräfte 557 515 801 588 576 729
- darunter Sonstige 13 33 102 108 111 115
Quelle: MLUK, Referat 34

Im Land Brandenburg sind weitere zahlreiche Bildungsanbieter aktiv, die regional und fachspezifisch tätig sind, zum Beispiel für Ökolandwirte, Waldbesitzer, Gärtner oder Betriebe mit Direktvermarktung.

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der „Ländlichen Berufsbildung“ erfolgt die Förderung von Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen auf der Grundlage von Pauschalen. Durch die Vereinfachung hat sich die Anzahl der geförderten Maßnahmen erhöht. Im Jahr 2021 wurde die Pauschalen erhöht auf 105 Euro je Unterrichtstunde und auf 1.903 Euro je Informationsveranstaltung. Die Förderung von Exkursionen und Betriebsbesuchen ist im Rahmen der Richtlinie ebenfalls möglich und erfolgt auf der Grundlage der Ermittlung der förderfähigen Ausgaben.

Im Jahr 2021 wurden für die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Richtlinie „Ländliche Berufsbildung wie Vorjahr rund 0,7 Mio. Euro aus ELER und Landesmitteln ausgezahlt.

Teilnehmer und realisierte Unterrichtsstunden der Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) 2015 bis 2021
RBA  Teilnehmer Unterrichtsstunden
2015 2018 2019 2020 2021 2015 2018 2019 2020 2021
TF 504 700 563 81 363 911 1.934 1.055 1.060 1.107
PM 153 558 276 189 197 998 1.984 2.318 816 1.560
UM 236 211 261 160 166 846 531 742 647 453
OHV 640 770 605 501 378 1.209 5.680 1.610 1.544 1.801
MOL 283 293 215 151 202 935 967 901 675 587
EE 54 79 152 135 81 302 548 530 587 561
PR 466 90 87 64 94 710 153 204 88 88
Insgesamt 2.336 2.701 2096 1.511 1.457 5.911 10.777 7.299 5.455 6.109
Quelle: MLUK, Referat 34

Für Führungskräfte werden Weiterbildungsmaßnahmen vor allem in der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) in der Heimvolkshochschule (HVHS) am Seddiner See angeboten. Der im Jahr 2020 zwischen MLUK und der HVHS nach einer europaweiten Ausschreibung geschlossene Dienstleistungsvertrag für eine bedarfsgerechte Organisation und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, hochqualifizierte Mitarbeiter wurde bis zum Ende 2024 geschlossen. Die Anzahl der Teilnehmer hat sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr wie auch bei den RBA pandemiebedingt verringert.

Weiterbildungsmaßnahmen an der Brandenburgischen Landwirtschaftsakademie (BLAk) 2010 bis 2021
Jahr 2010 2015 2018 2019 2020 2021
Anzahl der Maßnahmen 45 44 65 68 58 65
Teilnehmer 637 550 910 827 709 875
- darunter Frauen 239 205 351 293 238 287
- darunter Berater 67 2 8 34 22 31
- darunter Führungskräfte 557 515 801 588 576 729
- darunter Sonstige 13 33 102 108 111 115
Quelle: MLUK, Referat 34

Im Land Brandenburg sind weitere zahlreiche Bildungsanbieter aktiv, die regional und fachspezifisch tätig sind, zum Beispiel für Ökolandwirte, Waldbesitzer, Gärtner oder Betriebe mit Direktvermarktung.

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der „Ländlichen Berufsbildung“ erfolgt die Förderung von Bildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen auf der Grundlage von Pauschalen. Durch die Vereinfachung hat sich die Anzahl der geförderten Maßnahmen erhöht. Im Jahr 2021 wurde die Pauschalen erhöht auf 105 Euro je Unterrichtstunde und auf 1.903 Euro je Informationsveranstaltung. Die Förderung von Exkursionen und Betriebsbesuchen ist im Rahmen der Richtlinie ebenfalls möglich und erfolgt auf der Grundlage der Ermittlung der förderfähigen Ausgaben.

Im Jahr 2021 wurden für die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen der Richtlinie „Ländliche Berufsbildung wie Vorjahr rund 0,7 Mio. Euro aus ELER und Landesmitteln ausgezahlt.

Letzte Aktualisierung: 27.04.2022
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