Flurbereinigung

Feldanordnung
© Ingo Offergeld/MLUK
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Aktive Landentwicklung durch Bodenordnung

Die Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz sind ein wichtiges Instrument einer integrierten Entwicklung der ländlichen Räume. Neben der Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft dienen sie dazu, die Landnutzungskonflikte aufzulösen, welche durch die vielfältigen öffentlichen und privaten Ansprüche an die Bodennutzung entstehen. Sie helfen entscheidend bei der Umsetzung der wasser-, boden- und naturschutzgesetzlichen Belange und bei der eigentums- und umweltverträglichen Einbindung von öffentlichen Vorhaben. Ein Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung kann damit gezielt geleistet werden.

Die Flurbereinigung bleibt für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe, insbesondere durch Flächenzusammenlegung und Wegebau unverzichtbar und leistet wertvolle Beiträge zur Entwicklung des ländlichen Raumes beispielsweise durch Ermöglichen wasserbaulicher und naturschutzfachlicher Vorhaben. Auch ist es zur Vermeidung von Enteignungen möglich, den hohen Flächenbedarf bei infrastrukturellen Bauvorhaben für die betroffenen Eigentümer verträglicher zu gestalten.

Einbeziehung und aktive Beteiligung Durch die aktive Einbindung aller Akteure im ländlichen Raum und intensive Bürgermitwirkung werden einvernehmliche Lösungen angestrebt. Unparteiisches Verhalten und Einfühlungsvermögen in die jeweilige Interessenlage der Betroffenen, der Grundeigentümer, der Pächter, der Gemeinden, der anderen Planungsträger und sonstigen Interessenvertretern machen die Flurbereinigungsbehörde zu einem Treuhänder der Grundeigentümer und zu einem anerkannt neutralen Vermittler. Die Interessen der Teilnehmergemeinschaften werden im Land Brandenburg weitgehend durch den Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung wahrgenommen.

Ausgleich- und Konfliktmanagement

Flurbereinigungsverfahren bieten eine Fülle von Gestaltungs- und Ausgleichsmöglichkeiten, mit denen es aller Erfahrung nach gelingt, ein hohes Maß an Zustimmung aller Beteiligten bei der Umsetzung der Verfahrensziele zu erreichen. Der hoheitliche Charakter der Flurbereinigung ermöglicht aber auch dort rechtlich tragfähige Lösungen, wo gegenläufige Einzelinteressen Konflikte hervorrufen.

Schwerpunkte und Verfahren

Schwerpunkte der Bodenordnung sind das Oderbruch, das Unternehmensflurbereinigungsverfahren „Unteres Odertal“, der Bereich der Elbauenlandschaft in der Prignitz, die Unternehmensverfahren für den Autobahnneubau BAB 14 sowie die Bergbaufolgelandschaften der Lausitz.

Die Flurbereinigung hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre im Land Brandenburg zu einem zentralen Element einer zukunftsorientierten Landentwicklung entwickelt. Von den seither angeordneten 182 Bodenordnungsverfahren mit einer Gesamtfläche von 301.278 Hektar wurde in 90 Verfahren (123.624 Hektar) die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse erreicht. 

Bearbeitungsstatistik

Die nachfolgende Grafik zeigt den Stand der Bearbeitung der seit 1992 durchgeführten 182 großen Bodenordnungsverfahren im Land Brandenburg zum 31. März 2022.

  • 67 Verfahren endgültig beendet durch Schlussfeststellung
  • 23 Verfahren mit Eintritt des neuen Rechtszustandes durch Ausführungsanordnung
  • 48 Verfahren mit festgestellter Wertermittlung
  • 17 Verfahren mit vorläufiger Besitzeinweisung
  • 27 Verfahren Planung Neugestaltungsgrundsätze

Die Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz sind ein wichtiges Instrument einer integrierten Entwicklung der ländlichen Räume. Neben der Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft dienen sie dazu, die Landnutzungskonflikte aufzulösen, welche durch die vielfältigen öffentlichen und privaten Ansprüche an die Bodennutzung entstehen. Sie helfen entscheidend bei der Umsetzung der wasser-, boden- und naturschutzgesetzlichen Belange und bei der eigentums- und umweltverträglichen Einbindung von öffentlichen Vorhaben. Ein Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung kann damit gezielt geleistet werden.

Die Flurbereinigung bleibt für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe, insbesondere durch Flächenzusammenlegung und Wegebau unverzichtbar und leistet wertvolle Beiträge zur Entwicklung des ländlichen Raumes beispielsweise durch Ermöglichen wasserbaulicher und naturschutzfachlicher Vorhaben. Auch ist es zur Vermeidung von Enteignungen möglich, den hohen Flächenbedarf bei infrastrukturellen Bauvorhaben für die betroffenen Eigentümer verträglicher zu gestalten.

Einbeziehung und aktive Beteiligung Durch die aktive Einbindung aller Akteure im ländlichen Raum und intensive Bürgermitwirkung werden einvernehmliche Lösungen angestrebt. Unparteiisches Verhalten und Einfühlungsvermögen in die jeweilige Interessenlage der Betroffenen, der Grundeigentümer, der Pächter, der Gemeinden, der anderen Planungsträger und sonstigen Interessenvertretern machen die Flurbereinigungsbehörde zu einem Treuhänder der Grundeigentümer und zu einem anerkannt neutralen Vermittler. Die Interessen der Teilnehmergemeinschaften werden im Land Brandenburg weitgehend durch den Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung wahrgenommen.

Ausgleich- und Konfliktmanagement

Flurbereinigungsverfahren bieten eine Fülle von Gestaltungs- und Ausgleichsmöglichkeiten, mit denen es aller Erfahrung nach gelingt, ein hohes Maß an Zustimmung aller Beteiligten bei der Umsetzung der Verfahrensziele zu erreichen. Der hoheitliche Charakter der Flurbereinigung ermöglicht aber auch dort rechtlich tragfähige Lösungen, wo gegenläufige Einzelinteressen Konflikte hervorrufen.

Schwerpunkte und Verfahren

Schwerpunkte der Bodenordnung sind das Oderbruch, das Unternehmensflurbereinigungsverfahren „Unteres Odertal“, der Bereich der Elbauenlandschaft in der Prignitz, die Unternehmensverfahren für den Autobahnneubau BAB 14 sowie die Bergbaufolgelandschaften der Lausitz.

Die Flurbereinigung hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre im Land Brandenburg zu einem zentralen Element einer zukunftsorientierten Landentwicklung entwickelt. Von den seither angeordneten 182 Bodenordnungsverfahren mit einer Gesamtfläche von 301.278 Hektar wurde in 90 Verfahren (123.624 Hektar) die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse erreicht. 

Bearbeitungsstatistik

Die nachfolgende Grafik zeigt den Stand der Bearbeitung der seit 1992 durchgeführten 182 großen Bodenordnungsverfahren im Land Brandenburg zum 31. März 2022.

  • 67 Verfahren endgültig beendet durch Schlussfeststellung
  • 23 Verfahren mit Eintritt des neuen Rechtszustandes durch Ausführungsanordnung
  • 48 Verfahren mit festgestellter Wertermittlung
  • 17 Verfahren mit vorläufiger Besitzeinweisung
  • 27 Verfahren Planung Neugestaltungsgrundsätze

Letzte Aktualisierung: 01.04.2022
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