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Spitzenplätze

Anbau von Kulturheidelbeeren
© Ingo Offergeld/MLUK
Anbau von Kulturheidelbeeren
© Ingo Offergeld/MLUK

Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft werden belohnt

Trotz schwieriger natürlicher Bedingungen mit ertragsschwachen Böden und wenig Niederschlägen können Brandenburger Landwirte mit viel Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft immer wieder Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich erreichen. Dabei gilt es, die vorhandenen natürlichen Ressourcen schonend und mit modernster Technik zu nutzen.

Trotz schwieriger natürlicher Bedingungen mit ertragsschwachen Böden und wenig Niederschlägen können Brandenburger Landwirte mit viel Einsatz-, Innovations- und Investitionsbereitschaft immer wieder Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich erreichen. Dabei gilt es, die vorhandenen natürlichen Ressourcen schonend und mit modernster Technik zu nutzen.

  • Milch

    Die auch in 2020 angespannte Lage in der Tierhaltung und auf dem Milchmarkt führte in allen Bundesländern zu Rückgängen der Milchviehbetriebe. Auch der milchleistungsgeprüfte Kuhbestand (MLP) in Berlin-Brandenburg reduzierte sich weiter.

    Den Milcherzeugern werden mehrfach im Jahr einzelkuhbezogene Informationen für ihr Herdenmanagement zur Verfügung gestellt; insbesondere mit Aussagen zur Stoffwechselsituation und zum Eutergesundheitsstatus der Tiere. Das ermöglicht Rückschlüsse auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der Tiere.   

    Die durchschnittliche Milchleistung

    • A- und B-Kühe: Kuhzahl, die sich aus der Anzahl aller ganzjährig und aller nicht ganzjährig geprüften Kühe ergibt
    • (A+B) - Kühe: Durchschnittliche Kuhzahl, die anhand der Futtertage der Einzelkühe errechnet wird

    aller (A+B) - Kühe (126.381 Berlin-Brandenburg) stieg weiter auf 9.931 Kilogramm (kg). Mit den erreichten Milchmengen- und FEK-Leistungen (Fett- und Eiweiß-Kilogramm-Menge) rangieren die Brandenburger MLP-Betriebe im Bundesvergleich auf einem Spitzenplatz.

    Es wird nach wie vor ein hochwertiges und gesundes Lebensmittel produziert und belegt das herausragende Niveau der Milchrindzucht in Brandenburg. Züchtung ist Nachhaltigkeit, denn was könnte es nachhaltigeres geben, als dafür zu sorgen, dass gute genetische Eigenschaften erhalten bleiben, weitergegeben sowie verbessert werden.

    Durchschnittsleistungen aller Milchleistungsprüfungs-Kühe 2018 bis 2020 nach MLP-Organisationen
    Land Kühe1) Milch
    MLP-Organisation (A+B) Kilogramm (kg)
    2018 2019 2020 2018 2019 2020
    Baden-Württemberg 283.371 278.724 273.458 8.060 8.095 8.273
    Bayern 956.981 940.633 921.672 8.015 8.045 8.187
    Berlin-Brandenburg 134.284 130.491 126.381 9.725 9.738 9.931
    Hessen 120.520 116.387 113.849 8.609 8.742 9.010
    Mecklenburg-Vorpommern 155.730 151.940 147.017 9.669 9.809 10.040
    Niedersachsen 775.567 762.038 743.964 9.304 9.451 9.771
    Nordrhein-Westfalen 358.541 349.635 341.904 9.293 9.243 9.583
    Rheinland-Pfalz-Saar 104.953 101.963 99.144 8.480 8.548 8.925
    Sachsen 172.946 169.834 166.879 9.794 9.815 10.103
    Sachsen-Anhalt 109.560 105.602 100.749 9.832 9.833 10.030
    Schleswig-Holstein 334.640 327.060 320.908 8.700 8.861 9.196
    Thüringen 99.536 97.604 94.548 9.747 9.721 9.978
    Deutschland 3.606.629 3.532.110 3.450.471 8.843 8.907 9.154
    1) Durchschnittliche Kuhzahl für das Prüfjahr 1.10. bis 30.09.
    Quelle: Deutscher Verband für Leistungsprüfungen e.V. (DLQ) Bonn und Bundesverband Rind und Schwein (BRS)

     

    Die auch in 2020 angespannte Lage in der Tierhaltung und auf dem Milchmarkt führte in allen Bundesländern zu Rückgängen der Milchviehbetriebe. Auch der milchleistungsgeprüfte Kuhbestand (MLP) in Berlin-Brandenburg reduzierte sich weiter.

    Den Milcherzeugern werden mehrfach im Jahr einzelkuhbezogene Informationen für ihr Herdenmanagement zur Verfügung gestellt; insbesondere mit Aussagen zur Stoffwechselsituation und zum Eutergesundheitsstatus der Tiere. Das ermöglicht Rückschlüsse auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der Tiere.   

    Die durchschnittliche Milchleistung

    • A- und B-Kühe: Kuhzahl, die sich aus der Anzahl aller ganzjährig und aller nicht ganzjährig geprüften Kühe ergibt
    • (A+B) - Kühe: Durchschnittliche Kuhzahl, die anhand der Futtertage der Einzelkühe errechnet wird

    aller (A+B) - Kühe (126.381 Berlin-Brandenburg) stieg weiter auf 9.931 Kilogramm (kg). Mit den erreichten Milchmengen- und FEK-Leistungen (Fett- und Eiweiß-Kilogramm-Menge) rangieren die Brandenburger MLP-Betriebe im Bundesvergleich auf einem Spitzenplatz.

    Es wird nach wie vor ein hochwertiges und gesundes Lebensmittel produziert und belegt das herausragende Niveau der Milchrindzucht in Brandenburg. Züchtung ist Nachhaltigkeit, denn was könnte es nachhaltigeres geben, als dafür zu sorgen, dass gute genetische Eigenschaften erhalten bleiben, weitergegeben sowie verbessert werden.

    Durchschnittsleistungen aller Milchleistungsprüfungs-Kühe 2018 bis 2020 nach MLP-Organisationen
    Land Kühe1) Milch
    MLP-Organisation (A+B) Kilogramm (kg)
    2018 2019 2020 2018 2019 2020
    Baden-Württemberg 283.371 278.724 273.458 8.060 8.095 8.273
    Bayern 956.981 940.633 921.672 8.015 8.045 8.187
    Berlin-Brandenburg 134.284 130.491 126.381 9.725 9.738 9.931
    Hessen 120.520 116.387 113.849 8.609 8.742 9.010
    Mecklenburg-Vorpommern 155.730 151.940 147.017 9.669 9.809 10.040
    Niedersachsen 775.567 762.038 743.964 9.304 9.451 9.771
    Nordrhein-Westfalen 358.541 349.635 341.904 9.293 9.243 9.583
    Rheinland-Pfalz-Saar 104.953 101.963 99.144 8.480 8.548 8.925
    Sachsen 172.946 169.834 166.879 9.794 9.815 10.103
    Sachsen-Anhalt 109.560 105.602 100.749 9.832 9.833 10.030
    Schleswig-Holstein 334.640 327.060 320.908 8.700 8.861 9.196
    Thüringen 99.536 97.604 94.548 9.747 9.721 9.978
    Deutschland 3.606.629 3.532.110 3.450.471 8.843 8.907 9.154
    1) Durchschnittliche Kuhzahl für das Prüfjahr 1.10. bis 30.09.
    Quelle: Deutscher Verband für Leistungsprüfungen e.V. (DLQ) Bonn und Bundesverband Rind und Schwein (BRS)

     

  • Roggen

    Als Vorteile des Roggens sind unter anderem geringe spezifische Produktionskosten, seine Winterfestigkeit, die Anspruchslosigkeit an den Standort und die daraus resultierende Ertragssicherheit zu nennen. Von den Getreidearten bestätigt Winterroggen seine Stellung als ertragsstabilste Fruchtart in Brandenburg. Wie Beispiele zeigen ist für einen Standort mit der Ackerzahl 25 und bei den für das „roggenstärkste“ Bundesland Brandenburg typisch geringen Niederschlägen von rund 550 Millimeter (mm) - trotz des vergleichsweise niedrigen Preises - die wirtschaftlichste Getreideart. Aufgrund der jährlich schwankenden Erzeugerpreise aller Marktfrüchte kann sich die Rangfolge der Wirtschaftlichkeit in jedem Jahr anders darstellen. Rund zehn Prozent werden in Berlin oder Brandenburg zur Veredelung verarbeitet. 2020 nahm der Anbau von Roggen im Land Brandenburg rund 27 Prozent der deutschlandweiten Fläche ein.

    Roggen und Wintermenggetreideanbauflächen nach Ländern 1)
    Länder 2020 2019 2018 2015 2010
    in 1.000 Hektar (ha)
    Baden-Württemberg 9,2 9,4 8,3 10,2 10,6
    Bayern  36,5 38,9 35,7 35,4 40,4
    Brandenburg  172,7 184,9 158,1  187,0 198,6
    Hessen  15,1 16,1 12,3 13,9 14,3
    Mecklenburg-Vorpommern  69,1 67,5 50,6 60,9 62,8
    Niedersachsen 141,0 133,0 107,9 135,1 120,6
    Nordrhein-Westfalen  33,6 24,6 17,9 16,6 16,1
    Rheinland-Pfalz  9,3 9,9 8,9 10,1 11,2
    Saarland  2,7 2,9 2,5 2,9 3,5
    Sachsen  32,7 33,4 27,8 33,4 38,1
    Sachsen-Anhalt 74,3 74,9 62,7 72,5 78,1
    Schleswig-Holstein  28,7 29,7 21,8 27,6 20,4
    Thüringen 10,5 10,5 7,7 9,4 11,7
    Deutschland 636,0 636,3 523,0 616,0 627,1

    1) Vergleichbarkeit zu den Vorjahren bei den Getreidepositionen eingeschränkt.

    Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Besondere Ernte- und Qualitätsermittlungen (Reihe Daten-Analysen); Statistisches Bundesamt: Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020

    Als Vorteile des Roggens sind unter anderem geringe spezifische Produktionskosten, seine Winterfestigkeit, die Anspruchslosigkeit an den Standort und die daraus resultierende Ertragssicherheit zu nennen. Von den Getreidearten bestätigt Winterroggen seine Stellung als ertragsstabilste Fruchtart in Brandenburg. Wie Beispiele zeigen ist für einen Standort mit der Ackerzahl 25 und bei den für das „roggenstärkste“ Bundesland Brandenburg typisch geringen Niederschlägen von rund 550 Millimeter (mm) - trotz des vergleichsweise niedrigen Preises - die wirtschaftlichste Getreideart. Aufgrund der jährlich schwankenden Erzeugerpreise aller Marktfrüchte kann sich die Rangfolge der Wirtschaftlichkeit in jedem Jahr anders darstellen. Rund zehn Prozent werden in Berlin oder Brandenburg zur Veredelung verarbeitet. 2020 nahm der Anbau von Roggen im Land Brandenburg rund 27 Prozent der deutschlandweiten Fläche ein.

    Roggen und Wintermenggetreideanbauflächen nach Ländern 1)
    Länder 2020 2019 2018 2015 2010
    in 1.000 Hektar (ha)
    Baden-Württemberg 9,2 9,4 8,3 10,2 10,6
    Bayern  36,5 38,9 35,7 35,4 40,4
    Brandenburg  172,7 184,9 158,1  187,0 198,6
    Hessen  15,1 16,1 12,3 13,9 14,3
    Mecklenburg-Vorpommern  69,1 67,5 50,6 60,9 62,8
    Niedersachsen 141,0 133,0 107,9 135,1 120,6
    Nordrhein-Westfalen  33,6 24,6 17,9 16,6 16,1
    Rheinland-Pfalz  9,3 9,9 8,9 10,1 11,2
    Saarland  2,7 2,9 2,5 2,9 3,5
    Sachsen  32,7 33,4 27,8 33,4 38,1
    Sachsen-Anhalt 74,3 74,9 62,7 72,5 78,1
    Schleswig-Holstein  28,7 29,7 21,8 27,6 20,4
    Thüringen 10,5 10,5 7,7 9,4 11,7
    Deutschland 636,0 636,3 523,0 616,0 627,1

    1) Vergleichbarkeit zu den Vorjahren bei den Getreidepositionen eingeschränkt.

    Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Besondere Ernte- und Qualitätsermittlungen (Reihe Daten-Analysen); Statistisches Bundesamt: Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020

  • Körnersonnenblumen

    In keinem anderen Bundesland werden mehr Körnersonnenblumen angebaut als in Brandenburg. (2020: 11.100 Hektar). Diese Fläche entspricht fast 40 Prozent der gesamten Körnersonnenblumen-Anbaufläche Deutschlands und 35 Prozent der Gesamternte Deutschlands. Biomassesonnenblumen ergänzen das Anbauspektrum der Energiepflanzen für Biogasanlagen. Da schnell erwärmbare Böden mit Temperaturen größer 8 Grad Celsius einen zügigen und einheitlichen Auflauf der Sonnenblumen gewährleisten, sind bei ausreichendem Wasserangebot in der Vegetation Brandenburger Standorte durchaus gut geeignet, was auf den leichten Böden bei Körnersonnenblumen vor allem auch auf die Wettbewerbsfähigkeit zum Rapsanbau zurückzuführen ist.   

      Feldfrüchte: Ernte Ölfrüchte Sonnenblumen 2014 bis 2020
      Land      Jahr     Anbaufläche     Ertrag je Hektar    Erntemenge   
      1.000 Hektar  Dezitonnen    1.000 Tonnen 
    Deutschland 2014  20,0  23,0  46,0
    2015  18,4  19,2  35,3
    2016 16,7 21,4 35,7
    2017 18,0 21,9 39,6
    2018 19,5 18,2 35,5
    2019 22,5 20,5 46,0
    2020 28,2 20,6 58,0
    Baden-Württemberg 2014  /  /  /
    2015 0,4  /  /
    2016 0,5 / /
    2017 / / /
    2018 0,6 / /
    2019 0,8 / /
    2020 1,8 24,4 4,3
    Bayern 2014  /  34,3  /
    2015  /  25,4  /
    2016 1,3 27,5 3,7
    2017 / 27,2 /
    2018 / 29,2 /
    2019 3,0 29,8 9,1
    2020 5,0 22,4 11,3
    Berlin 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020  –  –  –
    Brandenburg 2014  12,1  20,4  24,6
    2015  10,4  17,6  18,3
    2016 9,5 19,9 18,8
    2017 10,3 19,0 19,6
    2018 10,3 16,0 16,5
    2019 10,5 16,8 17,7
    2020 11,1 18,2 20,2
    Bremen 2014  –  –  –
    2015  –  –  –
    2016
    2017
    2018
    2019
    2020
    Hamburg 2014  –  –  –
    2015  –  –  –
    2016 . / /
    2017 . . .
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020 . / .
    Hessen 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 0,1 / /
    2017 0,0 / /
    2018 0,1 / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Mecklenburg-Vorpommern 2014  0,4  13,9  0,6
    2015  0,6  7,4  0,4
    2016 0,4 17,3 0,8
    2017 0,7 / /
    2018 1,0 / /
    2019 1,0 / /
    2020 1,2 / /
    Niedersachsen 2014 0,1 . .
    2015  / .  /
    2016 0,1 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,3 22,2 0,8
    Nordrhein-Westfalen 2014  /  37,8  /
    2015  /  40,5  /
    2016 0,0 31,7 0,1
    2017 / 25,5 /
    2018 / 30,1 /
    2019 / 26,0 /
    2020 . / .
    Rheinland-Pfalz 2014  /  29,4  /
    2015 0,5  28,8 1,4
    2016 0,3 / /
    2017 0,2 / /
    2018 / 34,8 /
    2019 / / /
    2020 0,4 / /
    Saarland 2014  0,0  25,3  0,0
    2015  0,0  23,1  0,0
    2016 . 23,0 .
    2017 . / .
    2018 0,1 / /
    2019 0,1 / /
    2020 . / .
    Sachsen 2014  1,8  23,2  4,2
    2015  1,5  20,5  3,1
    2016 1,2 23,8 2,9
    2017 1,5 24,7 3,7
    2018 1,6 14,9 2,4
    2019 1,5 16,3 2,5
    2020 2,0 16,1 3,2
    Sachsen-Anhalt 2014  2,4  26,4  6,3
    2015  2,1  17,9  3,7
    2016 2,5 19,9 5,0
    2017 2,3 25,5 6,0
    2018 2,6 12,7 3,3
    2019 3,9 21,3 8,2
    2020 4,7 21,5 10,1
    Schleswig-Holstein 2014  / .  /
    2015  / .  /
    2016 0,0 / /
    2017 / / /
    2018 0,0 / /
    2019 / / /
    2020 0,0 / /
    Thüringen 2014  0,7  29,3  2,0
    2015  0,8  28,0  2,2
    2016 0,7 25,8 1,8
    2017 0,8 33,1 2,5
    2018 0,8 19,6 1,6
    2019 0,9 26,6 2,3
    2020 1,1 27,7 3,0
    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    / = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei/ Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020
                        

    In keinem anderen Bundesland werden mehr Körnersonnenblumen angebaut als in Brandenburg. (2020: 11.100 Hektar). Diese Fläche entspricht fast 40 Prozent der gesamten Körnersonnenblumen-Anbaufläche Deutschlands und 35 Prozent der Gesamternte Deutschlands. Biomassesonnenblumen ergänzen das Anbauspektrum der Energiepflanzen für Biogasanlagen. Da schnell erwärmbare Böden mit Temperaturen größer 8 Grad Celsius einen zügigen und einheitlichen Auflauf der Sonnenblumen gewährleisten, sind bei ausreichendem Wasserangebot in der Vegetation Brandenburger Standorte durchaus gut geeignet, was auf den leichten Böden bei Körnersonnenblumen vor allem auch auf die Wettbewerbsfähigkeit zum Rapsanbau zurückzuführen ist.   

      Feldfrüchte: Ernte Ölfrüchte Sonnenblumen 2014 bis 2020
      Land      Jahr     Anbaufläche     Ertrag je Hektar    Erntemenge   
      1.000 Hektar  Dezitonnen    1.000 Tonnen 
    Deutschland 2014  20,0  23,0  46,0
    2015  18,4  19,2  35,3
    2016 16,7 21,4 35,7
    2017 18,0 21,9 39,6
    2018 19,5 18,2 35,5
    2019 22,5 20,5 46,0
    2020 28,2 20,6 58,0
    Baden-Württemberg 2014  /  /  /
    2015 0,4  /  /
    2016 0,5 / /
    2017 / / /
    2018 0,6 / /
    2019 0,8 / /
    2020 1,8 24,4 4,3
    Bayern 2014  /  34,3  /
    2015  /  25,4  /
    2016 1,3 27,5 3,7
    2017 / 27,2 /
    2018 / 29,2 /
    2019 3,0 29,8 9,1
    2020 5,0 22,4 11,3
    Berlin 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020  –  –  –
    Brandenburg 2014  12,1  20,4  24,6
    2015  10,4  17,6  18,3
    2016 9,5 19,9 18,8
    2017 10,3 19,0 19,6
    2018 10,3 16,0 16,5
    2019 10,5 16,8 17,7
    2020 11,1 18,2 20,2
    Bremen 2014  –  –  –
    2015  –  –  –
    2016
    2017
    2018
    2019
    2020
    Hamburg 2014  –  –  –
    2015  –  –  –
    2016 . / /
    2017 . . .
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020 . / .
    Hessen 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 0,1 / /
    2017 0,0 / /
    2018 0,1 / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Mecklenburg-Vorpommern 2014  0,4  13,9  0,6
    2015  0,6  7,4  0,4
    2016 0,4 17,3 0,8
    2017 0,7 / /
    2018 1,0 / /
    2019 1,0 / /
    2020 1,2 / /
    Niedersachsen 2014 0,1 . .
    2015  / .  /
    2016 0,1 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,3 22,2 0,8
    Nordrhein-Westfalen 2014  /  37,8  /
    2015  /  40,5  /
    2016 0,0 31,7 0,1
    2017 / 25,5 /
    2018 / 30,1 /
    2019 / 26,0 /
    2020 . / .
    Rheinland-Pfalz 2014  /  29,4  /
    2015 0,5  28,8 1,4
    2016 0,3 / /
    2017 0,2 / /
    2018 / 34,8 /
    2019 / / /
    2020 0,4 / /
    Saarland 2014  0,0  25,3  0,0
    2015  0,0  23,1  0,0
    2016 . 23,0 .
    2017 . / .
    2018 0,1 / /
    2019 0,1 / /
    2020 . / .
    Sachsen 2014  1,8  23,2  4,2
    2015  1,5  20,5  3,1
    2016 1,2 23,8 2,9
    2017 1,5 24,7 3,7
    2018 1,6 14,9 2,4
    2019 1,5 16,3 2,5
    2020 2,0 16,1 3,2
    Sachsen-Anhalt 2014  2,4  26,4  6,3
    2015  2,1  17,9  3,7
    2016 2,5 19,9 5,0
    2017 2,3 25,5 6,0
    2018 2,6 12,7 3,3
    2019 3,9 21,3 8,2
    2020 4,7 21,5 10,1
    Schleswig-Holstein 2014  / .  /
    2015  / .  /
    2016 0,0 / /
    2017 / / /
    2018 0,0 / /
    2019 / / /
    2020 0,0 / /
    Thüringen 2014  0,7  29,3  2,0
    2015  0,8  28,0  2,2
    2016 0,7 25,8 1,8
    2017 0,8 33,1 2,5
    2018 0,8 19,6 1,6
    2019 0,9 26,6 2,3
    2020 1,1 27,7 3,0
    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    / = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei/ Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020
                        

  • Süßlupine

    Der Anbau der Lupinen ist im Gegensatz zu den anderen Körnerleguminosen sehr stark regional konzentriert, und zwar in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Es sind dies die Regionen mit hohem Anteil an Sandböden mit niedrigem pH-Wert (gering sauer), an die die Lupinenarten besonders gut angepasst sind. Ursprünglich wurde dort überwiegend die Gelbe Lupine angebaut. Bedingt durch ihre hohe Anfälligkeit für Anthraknose ist die Gelblupine aber heute fast vollständig durch bitterstoffarme Sorten der Blauen Lupine ersetzt worden. Das hohe Ertragspotenzial der Blauen Lupine, die unkomplizierte Anbautechnologie und die vielseitige Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima werden dieser neuen Kulturpflanze in Deutschland weitere Anbaugebiete erschließen. Wegen des hohen Eiweißgehaltes eignen sich die Samen der Lupinen gut zur Proteinergänzung in Mischfuttermitteln für monogastrische Nutztiere (Schweine und Geflügel) und Wiederkäuer. Der Eiweißgehalt ist abhängig von der Art, der Sorte, dem Standort und dem Erntejahr. Selbst bei der gleichen Sorte kann der Gehalt in einem Anbaujahr standortbedingt um bis zu 8 Prozentpunkte schwanken. Im Gegensatz zu den anderen großkörnigen Le12 guminosen Ackerbohne und Erbse enthalten Lupinen wenig Stärke und verdrängen somit kein preiswertes Getreide aus den Futtermischungen. In Brandenburg waren 2020 rund 36 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche zu finden. Rund 21 Prozent der Gesamternte Deutschlands wurde hier geerntet. Brandenburg ist auch das einzige Bundesland, in dem beim Anbau der großkörnigen Leguminosen die Süßlupinen dominieren (nach Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung).

    Feldfrüchte: Ernte Grünland (Hülsenfrüchte) Süßlupine 2014 bis 2020
    Land  Jahr      Anbaufläche Ertrag je Hektar  Erntemenge
    1.000 Hektar Dezitonnen 1.000 Tonnen
    Deutschland 2014  21,4  19,0  40,8
    2015  29,6  12,9  38,3
    2016 28,6 17,5 50,0
    2017 29,0 18,2 52,8
    2018 23,4 9,5 22,3
    2019 21,0 12,2 25,6
    2020 22,3 15,3 34,1
    Baden-Württemberg 2014  /  /  /
    2015  /  /  /
    2016 0,1 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Bayern 2014  /  36,6  /
    2015  /  24,6  /
    2016 0,5 25,7 1,2
    2017 / 29,4 /
    2018 / 32,8 /
    2019 / 27,5 /
    2020 0,9 27,2 2,3
    Berlin 2014
    2015
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020
    Brandenburg 2014  10,7  17,5  18,8
    2015  14,3  9,6  13,7
    2016 12,9 13,7 17,7
    2017 12,3 12,3 15,0
    2018 10,0 5,7 5,7
    2019 8,6 8,2 7,0
    2020 8,1 8,7 7,0
    Bremen 2014
    2015
    2016
    2017
    2018
    2019
    2020 . / .
    Hamburg 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020 . / .
    Hessen 2014  / 38,2  /
    2015 0,3 (33,6) 1,0
    2016 0,3 / /
    2017 0,3 / /
    2018 0,3 / /
    2019 0,3 / /
    2020 0,6 16,5 0,9
    Mecklenburg-Vorpommern 2014  2,8  15,2  4,3
    2015  5,2  18,0  9,4
    2016 6,2 20,8 12,9
    2017 6,7 30,4 20,5
    2018 5,2 15,3 8,0
    2019 5,3 17,4 9,3
    2020 5,4 18,3 9,8
    Niedersachsen 2014 0,7 . .
    2015 0,8  21,6 1,7
    2016 0,7 27,5 1,8
    2017 0,6 / /
    2018 0,6 / /
    2019 0,7 / /
    2020 0,9 36,3 3,3
    Nordrhein-Westfalen 2014  0,1  28,0  0,2
    2015  /  31,7  /
    2016 0,2 33,6 0,7
    2017 / / /
    2018 0,1 31,3 0,2
    2019 / 26,8 /
    2020 0,5 25,4 1,3
    Rheinland-Pfalz 2014  /  /  /
    2015  /  /  /
    2016 . / /
    2017 / 21,9 /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Saarland 2014  0,0  21,0  0,0
    2015  0,0  14,0  0,0
    2016 . 15,3 .
    2017 . / .
    2018 . / .
    2019 . / .
    2020 0,0 / /
    Sachsen 2014  0,8  19,0  1,6
    2015  1,0  15,9  1,6
    2016 1,2 21,2 2,5
    2017 1,5 19,3 2,8
    2018 1,1 15,6 1,7
    2019 1,2 14,8 1,8
    2020 1,8 21,1 3,7
    Sachsen-Anhalt 2014  5,0  19,3  9,6
    2015  6,3  11,5  7,3
    2016 5,3 18,4 9,8
    2017 5,4 13,4 7,3
    2018 5,0 4,8 2,4
    2019 3,4 7,1 2,4
    2020 3,1 10,7 3,4
    Schleswig-Holstein 2014  / .  /
    2015 0,1 . .
    2016 0,2 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 0,2 / /
    2020 3,1 10,7 3,4
    Thüringen 2014  0,5  20,1  1,0
    2015  0,9  20,5  1,8
    2016 0,8 22,4 1,8
    2017 0,7 22,5 1,6
    2018 0,3 13,5 0,4
    2019 0,3 15,7 0,5
    2020 0,3 24,0 0,8

    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    / = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1 : Land- und Forstwirtschaft, Fischerei / Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020

    Der Anbau der Lupinen ist im Gegensatz zu den anderen Körnerleguminosen sehr stark regional konzentriert, und zwar in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Es sind dies die Regionen mit hohem Anteil an Sandböden mit niedrigem pH-Wert (gering sauer), an die die Lupinenarten besonders gut angepasst sind. Ursprünglich wurde dort überwiegend die Gelbe Lupine angebaut. Bedingt durch ihre hohe Anfälligkeit für Anthraknose ist die Gelblupine aber heute fast vollständig durch bitterstoffarme Sorten der Blauen Lupine ersetzt worden. Das hohe Ertragspotenzial der Blauen Lupine, die unkomplizierte Anbautechnologie und die vielseitige Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima werden dieser neuen Kulturpflanze in Deutschland weitere Anbaugebiete erschließen. Wegen des hohen Eiweißgehaltes eignen sich die Samen der Lupinen gut zur Proteinergänzung in Mischfuttermitteln für monogastrische Nutztiere (Schweine und Geflügel) und Wiederkäuer. Der Eiweißgehalt ist abhängig von der Art, der Sorte, dem Standort und dem Erntejahr. Selbst bei der gleichen Sorte kann der Gehalt in einem Anbaujahr standortbedingt um bis zu 8 Prozentpunkte schwanken. Im Gegensatz zu den anderen großkörnigen Le12 guminosen Ackerbohne und Erbse enthalten Lupinen wenig Stärke und verdrängen somit kein preiswertes Getreide aus den Futtermischungen. In Brandenburg waren 2020 rund 36 Prozent der deutschlandweiten Anbaufläche zu finden. Rund 21 Prozent der Gesamternte Deutschlands wurde hier geerntet. Brandenburg ist auch das einzige Bundesland, in dem beim Anbau der großkörnigen Leguminosen die Süßlupinen dominieren (nach Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung).

    Feldfrüchte: Ernte Grünland (Hülsenfrüchte) Süßlupine 2014 bis 2020
    Land  Jahr      Anbaufläche Ertrag je Hektar  Erntemenge
    1.000 Hektar Dezitonnen 1.000 Tonnen
    Deutschland 2014  21,4  19,0  40,8
    2015  29,6  12,9  38,3
    2016 28,6 17,5 50,0
    2017 29,0 18,2 52,8
    2018 23,4 9,5 22,3
    2019 21,0 12,2 25,6
    2020 22,3 15,3 34,1
    Baden-Württemberg 2014  /  /  /
    2015  /  /  /
    2016 0,1 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Bayern 2014  /  36,6  /
    2015  /  24,6  /
    2016 0,5 25,7 1,2
    2017 / 29,4 /
    2018 / 32,8 /
    2019 / 27,5 /
    2020 0,9 27,2 2,3
    Berlin 2014
    2015
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020
    Brandenburg 2014  10,7  17,5  18,8
    2015  14,3  9,6  13,7
    2016 12,9 13,7 17,7
    2017 12,3 12,3 15,0
    2018 10,0 5,7 5,7
    2019 8,6 8,2 7,0
    2020 8,1 8,7 7,0
    Bremen 2014
    2015
    2016
    2017
    2018
    2019
    2020 . / .
    Hamburg 2014  0,0 . .
    2015  0,0 . .
    2016 . / /
    2017 . / /
    2018 . / /
    2019 . / /
    2020 . / .
    Hessen 2014  / 38,2  /
    2015 0,3 (33,6) 1,0
    2016 0,3 / /
    2017 0,3 / /
    2018 0,3 / /
    2019 0,3 / /
    2020 0,6 16,5 0,9
    Mecklenburg-Vorpommern 2014  2,8  15,2  4,3
    2015  5,2  18,0  9,4
    2016 6,2 20,8 12,9
    2017 6,7 30,4 20,5
    2018 5,2 15,3 8,0
    2019 5,3 17,4 9,3
    2020 5,4 18,3 9,8
    Niedersachsen 2014 0,7 . .
    2015 0,8  21,6 1,7
    2016 0,7 27,5 1,8
    2017 0,6 / /
    2018 0,6 / /
    2019 0,7 / /
    2020 0,9 36,3 3,3
    Nordrhein-Westfalen 2014  0,1  28,0  0,2
    2015  /  31,7  /
    2016 0,2 33,6 0,7
    2017 / / /
    2018 0,1 31,3 0,2
    2019 / 26,8 /
    2020 0,5 25,4 1,3
    Rheinland-Pfalz 2014  /  /  /
    2015  /  /  /
    2016 . / /
    2017 / 21,9 /
    2018 / / /
    2019 / / /
    2020 0,2 / /
    Saarland 2014  0,0  21,0  0,0
    2015  0,0  14,0  0,0
    2016 . 15,3 .
    2017 . / .
    2018 . / .
    2019 . / .
    2020 0,0 / /
    Sachsen 2014  0,8  19,0  1,6
    2015  1,0  15,9  1,6
    2016 1,2 21,2 2,5
    2017 1,5 19,3 2,8
    2018 1,1 15,6 1,7
    2019 1,2 14,8 1,8
    2020 1,8 21,1 3,7
    Sachsen-Anhalt 2014  5,0  19,3  9,6
    2015  6,3  11,5  7,3
    2016 5,3 18,4 9,8
    2017 5,4 13,4 7,3
    2018 5,0 4,8 2,4
    2019 3,4 7,1 2,4
    2020 3,1 10,7 3,4
    Schleswig-Holstein 2014  / .  /
    2015 0,1 . .
    2016 0,2 / /
    2017 / / /
    2018 / / /
    2019 0,2 / /
    2020 3,1 10,7 3,4
    Thüringen 2014  0,5  20,1  1,0
    2015  0,9  20,5  1,8
    2016 0,8 22,4 1,8
    2017 0,7 22,5 1,6
    2018 0,3 13,5 0,4
    2019 0,3 15,7 0,5
    2020 0,3 24,0 0,8

    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    / = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, R 3.2.1 : Land- und Forstwirtschaft, Fischerei / Wachstum und Ernte - Feldfrüchte - Vorjahre und 2020
  • Spargel

    Die größten Anbauflächen für Spargel im Ertrag befinden sich in Niedersachsen (4.633 Hektar), Brandenburg (4.002 Hektar) und Nordrhein-Westfalen (3.864 Hektar). Bayern hat hier aufgeschlossen (3.433 Hektar). Die "ersten" vier Bundesländer verfügen über rund 70 Prozent der gesamten deutschen Spargelfläche und fast 75 Prozent der Erntemenge (2020).

    Anbau und Ernte von Gemüse
    Betriebe, Ernteflächen und -mengen von Spargel 2020
    Spargel im Ertrag
    Betriebe Fläche Erntemenge
    Zahl in Hektar in Tonnen
    Deutschland 1.558 22.408 117.563
    Baden-Württemberg 262 2.167 9.371
    Bayern 299 3.433 21.160
    Brandenburg 93 4.002 19.911
    Hessen 118 1.671 8.536
    Mecklenburg-Vorpommern 16 151 673
    Niedersachsen 268 4.633 26.569
    Nordrhein-Westfalen 265 3.864 19.749
    Rheinland-Pfalz 116 1.182 5.294
    Saarland 4 63 446
    Sachsen 23 157 581
    Sachsen-Anhalt 33 438 1.890
    Schleswig-Holstein 45 381 1.630
    Thüringen 16 267 1.751
    ( - ) = Nichts vorhanden

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Gemüseerhebung, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, 2020

    Die größten Anbauflächen für Spargel im Ertrag befinden sich in Niedersachsen (4.633 Hektar), Brandenburg (4.002 Hektar) und Nordrhein-Westfalen (3.864 Hektar). Bayern hat hier aufgeschlossen (3.433 Hektar). Die "ersten" vier Bundesländer verfügen über rund 70 Prozent der gesamten deutschen Spargelfläche und fast 75 Prozent der Erntemenge (2020).

    Anbau und Ernte von Gemüse
    Betriebe, Ernteflächen und -mengen von Spargel 2020
    Spargel im Ertrag
    Betriebe Fläche Erntemenge
    Zahl in Hektar in Tonnen
    Deutschland 1.558 22.408 117.563
    Baden-Württemberg 262 2.167 9.371
    Bayern 299 3.433 21.160
    Brandenburg 93 4.002 19.911
    Hessen 118 1.671 8.536
    Mecklenburg-Vorpommern 16 151 673
    Niedersachsen 268 4.633 26.569
    Nordrhein-Westfalen 265 3.864 19.749
    Rheinland-Pfalz 116 1.182 5.294
    Saarland 4 63 446
    Sachsen 23 157 581
    Sachsen-Anhalt 33 438 1.890
    Schleswig-Holstein 45 381 1.630
    Thüringen 16 267 1.751
    ( - ) = Nichts vorhanden

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Gemüseerhebung, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, 2020

  • Gurken

    Bundesweit liegt Brandenburg 2020 im Anbau von Einlegegurken (508 Hektar/30 Prozent) deutlich hinter Bayern (933 Hektar/50 Prozent) auf Platz 2. Einlegegurken sind nach dem Spargel insbesondere im Wirtschaftsraum Spreewald unverändert eine der wichtigsten Kulturen im Gemüseanbau des Landes. Aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse schwanken die Anbauergebnisse auch in beträchtlichen Größenordnungen und die Entwicklung ist tendenziell rückläufig. Gurken unter Glas Anbau sind sichere Ausweich-Varianten. Die Auswahl geeigneter Sorten ist ebenfalls entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Kultur.

    In Brandenburg wachsen auch die meisten Freilandsalatgurken Deutschlands, das sind mit rund 90 Hektar fast 60 Prozent der deutschen Anbaufläche.

    Gurkenanbau im Freiland mit Erntemengen und Anbauflächen
    Gemüseart 2012¹ 2015¹ 20181 20191 20201 2012¹ 2015¹ 20181 20191 20201
    Tonnen Hektar
    Land Brandenburg
    Einlegegurken  52.351 37.072 33.066 30.616 21.636 758,3 549,1 504,6 505,4 507,9
    Salatgurken   3.078 3.048 2.364 1.494 2.628 72,3 88,2 61,8 50,9 88,6
    Deutschland
    Einlegegurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 149.084 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 1.759
    Salatgurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 4.630 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 149

    Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Gemüseerhebung 2020; Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, Gemüseerhebung 2020
    1 eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahren aufgrund methodischer Veränderungen (siehe Vorbemerkungen)

    Bundesweit liegt Brandenburg 2020 im Anbau von Einlegegurken (508 Hektar/30 Prozent) deutlich hinter Bayern (933 Hektar/50 Prozent) auf Platz 2. Einlegegurken sind nach dem Spargel insbesondere im Wirtschaftsraum Spreewald unverändert eine der wichtigsten Kulturen im Gemüseanbau des Landes. Aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse schwanken die Anbauergebnisse auch in beträchtlichen Größenordnungen und die Entwicklung ist tendenziell rückläufig. Gurken unter Glas Anbau sind sichere Ausweich-Varianten. Die Auswahl geeigneter Sorten ist ebenfalls entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Kultur.

    In Brandenburg wachsen auch die meisten Freilandsalatgurken Deutschlands, das sind mit rund 90 Hektar fast 60 Prozent der deutschen Anbaufläche.

    Gurkenanbau im Freiland mit Erntemengen und Anbauflächen
    Gemüseart 2012¹ 2015¹ 20181 20191 20201 2012¹ 2015¹ 20181 20191 20201
    Tonnen Hektar
    Land Brandenburg
    Einlegegurken  52.351 37.072 33.066 30.616 21.636 758,3 549,1 504,6 505,4 507,9
    Salatgurken   3.078 3.048 2.364 1.494 2.628 72,3 88,2 61,8 50,9 88,6
    Deutschland
    Einlegegurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 149.084 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 1.759
    Salatgurken Vorjahre hier nicht ausgewiesen 4.630 Vorjahre hier nicht ausgewiesen 149

    Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Gemüseerhebung 2020; Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 3.1.3, Gemüseerhebung 2020
    1 eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahren aufgrund methodischer Veränderungen (siehe Vorbemerkungen)

  • Sanddorn und Aroniabeeren

    Sanddorn

    Brandenburg und Berlin mit den Partnern in Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt gehören in der weltweiten Sanddornverarbeitung zu den meistbesuchten Ländern. Aus aller Welt kommen Experten hierher, um sich über den neuesten Stand in Sachen Züchtung, Anbau, Ernte und Verarbeitung auszutauschen. Nirgendwo in Europa wird heute mit 330 Hektar so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg. Im Laufe der Jahre haben sich hier Sanddornspezialisten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einem einzigartigen Netzwerk zusammengefunden. Vom Anbau bis zum marktreifen Produkt werden alle Facetten der Wertschöpfungskette in unserer Region abgedeckt. Gerade die Erfahrungen im Plantagenanbau und bei Produktinnovationen sind für viele Sanddorn-Anbauer aus anderen Ländern von großem Interesse.

    Betriebe mit Sanddornanbau 2020 nach Anbaufläche und Erntemenge, Strauchbeerenart und Art der Bewirtschaftung
    Region Art Betriebe Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Dezitonnen
    Deutschland    Sanddorn (abgeerntet) 19 247 5.683
       Sanddorn (nicht abgeerntet) 22 476 X
    Brandenburg    Sanddorn (abgeerntet) 4 125 3.720
       Sanddorn (nicht abgeerntet) 9  205 X

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - GENESIS-Online Datenbank: Betriebe, Anbaufläche, Erntmenge (Strauchbeeren) 2020

     

    Aronia

    Neben Sanddorn ist Aronia – auch als Apfelbeere bekannt – im Kommen. Aronia gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Durch Züchtung wurden verschiedene Kultursorten der Aronia entwickelt. Die Kultursorten haben meist größere Beeren, die weniger Gerbsäure enthalten und wesentlich milder schmecken. Brandenburg verfügt mit fast 200 Hektar über die größte Anbaufläche Deutschlands.

    Die von Aronia entwickelten Flavonoide gelten als hochwirksame Radikalfänger. Freie Radikale wiederum gelten als Auslöser zahlreicher Krebserkrankungen sowie Arteriosklerose und der Alzheimer Krankheit.

    Die Beeren enthalten weiterhin zahlreiche Vitamine: B1, B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, B7, B9 (Folsäure) und B12. Der Anteil der fettlöslichen Vitamine in Aronia besteht aus Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K sowie dem Provitamin A. An Mineralien sind vor allem Eisen und Jod zu nennen.

    Das ebenfalls enthaltene Phenol ist ein hochwirksamer Inhaltsstoff zur Entgiftung des Körpers. Er hat die Eigenschaft, aggressive Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle an sich zu binden, weshalb beispielsweise in der Fachliteratur bei Belastungen durch Metalle (zum Beispiel Blei, Quecksilber, Amalgam) Phenol-Zugaben empfohlen werden.

    Betriebe mit Aroniabeerenanbau 2020 nach Anbaufläche und Erntemenge
    Bundesland Betriebe (Anzahl) Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Dezitonnen
    Deutschland 172 988 7.752
    Brandenburg 10 199 139

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - GENESIS-Online Datenbank: Betriebe, Anbaufläche, Erntmenge (Strauchbeeren) 2020

    Sanddorn

    Brandenburg und Berlin mit den Partnern in Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt gehören in der weltweiten Sanddornverarbeitung zu den meistbesuchten Ländern. Aus aller Welt kommen Experten hierher, um sich über den neuesten Stand in Sachen Züchtung, Anbau, Ernte und Verarbeitung auszutauschen. Nirgendwo in Europa wird heute mit 330 Hektar so viel Sanddorn angebaut wie in Brandenburg. Im Laufe der Jahre haben sich hier Sanddornspezialisten in Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einem einzigartigen Netzwerk zusammengefunden. Vom Anbau bis zum marktreifen Produkt werden alle Facetten der Wertschöpfungskette in unserer Region abgedeckt. Gerade die Erfahrungen im Plantagenanbau und bei Produktinnovationen sind für viele Sanddorn-Anbauer aus anderen Ländern von großem Interesse.

    Betriebe mit Sanddornanbau 2020 nach Anbaufläche und Erntemenge, Strauchbeerenart und Art der Bewirtschaftung
    Region Art Betriebe Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Dezitonnen
    Deutschland    Sanddorn (abgeerntet) 19 247 5.683
       Sanddorn (nicht abgeerntet) 22 476 X
    Brandenburg    Sanddorn (abgeerntet) 4 125 3.720
       Sanddorn (nicht abgeerntet) 9  205 X

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - GENESIS-Online Datenbank: Betriebe, Anbaufläche, Erntmenge (Strauchbeeren) 2020

     

    Aronia

    Neben Sanddorn ist Aronia – auch als Apfelbeere bekannt – im Kommen. Aronia gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Durch Züchtung wurden verschiedene Kultursorten der Aronia entwickelt. Die Kultursorten haben meist größere Beeren, die weniger Gerbsäure enthalten und wesentlich milder schmecken. Brandenburg verfügt mit fast 200 Hektar über die größte Anbaufläche Deutschlands.

    Die von Aronia entwickelten Flavonoide gelten als hochwirksame Radikalfänger. Freie Radikale wiederum gelten als Auslöser zahlreicher Krebserkrankungen sowie Arteriosklerose und der Alzheimer Krankheit.

    Die Beeren enthalten weiterhin zahlreiche Vitamine: B1, B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, B7, B9 (Folsäure) und B12. Der Anteil der fettlöslichen Vitamine in Aronia besteht aus Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K sowie dem Provitamin A. An Mineralien sind vor allem Eisen und Jod zu nennen.

    Das ebenfalls enthaltene Phenol ist ein hochwirksamer Inhaltsstoff zur Entgiftung des Körpers. Er hat die Eigenschaft, aggressive Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle an sich zu binden, weshalb beispielsweise in der Fachliteratur bei Belastungen durch Metalle (zum Beispiel Blei, Quecksilber, Amalgam) Phenol-Zugaben empfohlen werden.

    Betriebe mit Aroniabeerenanbau 2020 nach Anbaufläche und Erntemenge
    Bundesland Betriebe (Anzahl) Anbaufläche in Hektar Erntemenge in Dezitonnen
    Deutschland 172 988 7.752
    Brandenburg 10 199 139

    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) - GENESIS-Online Datenbank: Betriebe, Anbaufläche, Erntmenge (Strauchbeeren) 2020

  • Kulturheidelbeeren

    Kulturheidelbeeren haben helles Fruchtfleisch. Nur die feste Schale ist blau. Sie sind größer als Waldheidelbeeren, süßer und haben nur wenige Kerne. Kulturheidelbeeren stellen jedoch die gleichen Ansprüche an Boden und Witterung wie die Waldheidelbeeren. Sie gedeihen nur auf lockeren, sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und brauchen viel Sonne. Die Beeren sind nicht nur gut haltbar, vielseitig verwendbar und sehr schmackhaft, sie verfügen auch über sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und sind zudem noch kalorienarm und vitaminreich.

    Brandenburg hat sich mit rund 407 Hektar im Anbau und einer Erntemenge von 13.100 Dezitonnen im Jahr 2020 auf den 2. Rang "vorgearbeitet". Nur Niedersachsen verfügt über wesentlich mehr Fläche (2.088 Hektar) und bringt fast 68.000 Dezitonnen auf den Markt.

    Betriebe mit Anbau von Kulturheidelbeeren 2020
    Bundesland Betriebe Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
    Anzahl Hektar Dezitonnen Dezitonnen
    Deutschland 452 3.289 34,4 113.011
    Baden-Wüttemberg 88 80 40.2 3.233
    Bayern 59 177 32,6 5.777
    Brandenburg 24 407 32,2 13.100
    Hessen 10 40 . .
    Mecklenburg-Vorpommern 5 27 10,1 270
    Niedersachsen 160 2.088 32,3 67.427
    Nordrhein-Westfalen 57 343 47,1 16.178
    Rheinland-Pfalz 11 11 44,0 488
    Sachsen 14 30 26,5 804
    Sachsen-Anhalt 4 11 36,7 410
    Schleswig-Holstein 19 73 42,2 3.081
    Thüringen _ _ _ _

    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    _ = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2020, Strauchbeerenanbau und -ernte 2019

    Kulturheidelbeeren haben helles Fruchtfleisch. Nur die feste Schale ist blau. Sie sind größer als Waldheidelbeeren, süßer und haben nur wenige Kerne. Kulturheidelbeeren stellen jedoch die gleichen Ansprüche an Boden und Witterung wie die Waldheidelbeeren. Sie gedeihen nur auf lockeren, sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und brauchen viel Sonne. Die Beeren sind nicht nur gut haltbar, vielseitig verwendbar und sehr schmackhaft, sie verfügen auch über sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und sind zudem noch kalorienarm und vitaminreich.

    Brandenburg hat sich mit rund 407 Hektar im Anbau und einer Erntemenge von 13.100 Dezitonnen im Jahr 2020 auf den 2. Rang "vorgearbeitet". Nur Niedersachsen verfügt über wesentlich mehr Fläche (2.088 Hektar) und bringt fast 68.000 Dezitonnen auf den Markt.

    Betriebe mit Anbau von Kulturheidelbeeren 2020
    Bundesland Betriebe Anbaufläche Ertrag je Hektar Erntemenge
    Anzahl Hektar Dezitonnen Dezitonnen
    Deutschland 452 3.289 34,4 113.011
    Baden-Wüttemberg 88 80 40.2 3.233
    Bayern 59 177 32,6 5.777
    Brandenburg 24 407 32,2 13.100
    Hessen 10 40 . .
    Mecklenburg-Vorpommern 5 27 10,1 270
    Niedersachsen 160 2.088 32,3 67.427
    Nordrhein-Westfalen 57 343 47,1 16.178
    Rheinland-Pfalz 11 11 44,0 488
    Sachsen 14 30 26,5 804
    Sachsen-Anhalt 4 11 36,7 410
    Schleswig-Holstein 19 73 42,2 3.081
    Thüringen _ _ _ _

    . = Information nicht ausreichend geklärt oder geheim zu halten.

    _ = kein Anbau

    Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2020, Strauchbeerenanbau und -ernte 2019
Letzte Aktualisierung: 22.06.2021
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